Von der Norddeutschen Wollkämmerei über Delme zu Steucon

Von der Norddeutschen Wollkämmerei über Delme zu Steucon

  Norddeutsche Wollkämmerei- und Kammgarnspinnerei AG

Norddeutsche Woll- und Kammgarn Industrie AG

Nordwolle Beteiligungs- und Grundbesitz AG

Delme Grundbesitz- und Beteiligungs-AG

STEUCON Grundbesitz- und Beteiligungs-AG

 


Historie

Die im Jahr 1932 gegründete Gesellschaft war Nachfolgerin der 1884 gegründeten Norddeutschen Wollkämmerei- und Kammgarnspinnerei AG, des größten Textilkonzerns des europäischen Kontinents, der im Juli 1931 in Konkurs ging und die Ära der Unternehmensfamilie Lahusen in Delmenhorst beendete.

Sie firmierte als Norddeutsche Woll- und Kammgarn Industrie AG mit dem Hauptwerk in Delmenhorst. Im Jahr 1969 wurden die betriebsnotwendigen Teile der Gesellschaft mit der Kammgarn Spinnerei Düsseldorf verschmolzen; zurück blieb die Nordwolle Beteiligungs- und Grundbesitz Aktiengesellschaft, die 1979 in die DELME Grundbesitz- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft umfirmierte.

In dieser Gesellschaft verblieben 523.000 qm Grund und Boden und die Vision, die Industriebrache in Delmenhorst nach Stilllegung des Textilbetriebs mit Leben und Konzepten zu erfüllen. Ab dem Jahr 1986 wurde die historische Anlage als ein neues Quartier in der Stadt mit Wohnbereichen, Mischzonen und gewerblichen Flächen entwickelt und eine Symbiose von Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit geschaffen. Seit der Hauptversammlung am 26.05.1992 trug die Gesellschaft den Namen STEUCON Grundbesitz- und Beteiligungs-AG.

In den Folgejahren nahm die Gesellschaft eine stürmische Entwicklung. Das Bilanzvolumen stieg auf rd. EUR 130 Mio, die Umsätze auf nahezu EUR 40 Mio. bei einem in gleichem Umfang intakten Eigenkapital. Das rasche Wachstum bekam der Gesellschaft nicht; nach erheblichen Verlusten und fehlgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen meldet die STEUCON Grundbesitz- und Beteiligungs-AG am 14.11.2000 Insolvenz an.

Durch die Gestaltung eines Insolvenzplans, die Einbringung frischer Mittel und durch die Verzichte der Gläubiger gelang es, die Gesellschaft fortzuführen. Nach mehreren Verlustjahren hat der Konzern im Jahr 2003 erstmals wieder Gewinn erwirtschaftet und die alten Geschäftsfelder zum größten Teil wieder belegt.

Mit der Eintragung im Handelsregister am 22.02.2005 ist der in der außerordentlichen Hauptversammlung vom 11.02.2005 gefasste Beschluss umgesetzt worden, die Gesellschaft in Deutsche Immobilien Holding Aktiengesellschaft umzubenennen. Mit diesem Namen werden Anspruch und Ausrichtung der Gesellschaft deutlich, die darauf zielen, zu Wachstum und alter Ertragsstärke zurückzufinden. Die Perspektiven sind günstig.

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Informationen Aktienführer, Steucon AG

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