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Borussia Dortmund KGaA

Im November 1999 beschloss die Mitgliederversammlung des BVB die Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA.
Als erster Verein der Bundesliga ging Borussia Dortmund Ende Oktober 2000 an die Börse. Der Ausgabekurs der Aktie lag bei elf Euro. Man platzierte 13,5 Millionen Aktien an der Börse und bei Großinvestoren, die netto einen Emissionserlös von 130 Millionen Euro einbrachten.

Aktuell sind Ralf Dommermuth (1 + 1) mit ca.5%, Bernd Geske mit ca. 12,77%, Signal Iduna mit ca. 16,3%, Puma mit ca. 5,32%, die RAG-Stiftung mit knapp 10%, die Hansainvest mit 5,43%, Artemis, Financière Pinault und Kerning aus Paris mit je 5%, Lansdowne Partners mit ca. 3% und der Verein selbst mit 12,77% die Großaktionäre der KGaA, der Rest befindet sich in Streubesitz.

Nach meiner Einschätzung und meinem Kenntnisstand des Liebhaber-Marktes wurde zum Börsengang eine Auflage von 30.000 (dreißigtausend) 1-er Stückaktien von Giesecke & Devrient in München auf Papier gedruckt. Die Aktien waren nur über die Merchandising-Abteilung des Vereines zu bekommen, eine Beschaffung auf dem üblichen Weg über die Bankauslieferung hat es nie gegeben.

Im Spätsommer oder Herbst des Jahres 2015 waren die Aktien in der BVB-Merchandising-Abteilung ausverkauft. Nach der üblichen 6-Wöchigen Verkaufssperre vor der Hautversammlung war dann nur noch folgendes zu lesen: "wir bitten um Verständnis, dass wir bis auf Weiteres keine BVB-Schmuckaktien zum Verkauf anbieten können. Leider steht noch nicht fest, ab wann dieser Service wieder möglich und hier zugänglich sein wird."
Bis heute hat sich daran nichts geändert und wird sich auch nichts mehr ändern.
Die im Umlauf befindlichen Liebhaberstücke sind zwar einige, aber 98% davon in festen bis sehr festen Händen von denen nur selten mal ein Stück abgegeben wird.

Dazu kommt, dass ab dem Geschäftsjahr 2011/2012 der BVB erstmals Dividende bezahlt hat. Nach dem ersten Dividendenjahr wurde wegen 8 Cent Dividende der erste der wunderschönen Coupons abgeschnitten, der Bogen war somit nicht mehr komplett. Bei den zuletzt gelieferten Papieren fehlten bereits die ersten drei der ehemals 10 Dividendenscheine.

Fast-Insolvenz:
Im zweiten Halbjahr 2002 hat der BVB seine Beteiligung an der Westfalenstadion KG zu einem Preis von 75,4 Millionen Euro verkauft zur Finanzierung der dritten Ausbaustufe des Westfalenstadions auf eine Gesamtkapazität von 83 000 Zuschauer.
Parallel erwarb der Verein das alleinige Eigentum an dem über 90 000 Quadratmeter großen Grund und Boden des Westfalenstadions von der Stadt Dortmund um damit dauerhaft Verpächter des Erbbaurechts zu sein.
Der Erwerber des Stadions, eine neu gegründete Stadiongesellschaft verkaufte Ihre Anteile in Form eines Fonds, an dem der Verein zwar auch beteiligt war, der aber ansonsten in kleineren Teilen an zahlreiche private Investoren und BVB-Fans verkauft wurde die nun Miteigentümer des Stadions waren.

Der BVB schloss mit der Stadion KG einen Nutzungsvertrag und sicherte sich die uneingeschränkte Nutzung des Stadions und 100 Prozent aller Einnahmen aus der Vermarktung. Das gab es natürlich nicht umsonst, der BVB musste ab jetzt für die Stadionnutzung Miete bezahlen.

Bereits Ende 2004 hatte man durch teure Spielerkäufe, hohe Spielergehälter und die nun fällige Stadionmiete rund 98 Millionen an Schulden angehäuft und Stand im Jahr 2005 kurz vor der Insolvenz. Es war eine Minute vor 12.00 Uhr.

Neben starker Budgetreduzierung auf Personal- bzw. Spielerseite wurde auch für das Stadion eine Lösung gesucht. Schließlich erklärten sich die Fondsanleger der Stadiongesellschaft, großteils Fans, Freunde und Gönner des Vereins, bereit auf einen Teil ihre Anlagesumme zu verzichten. So wurde es mit einem großzügigen Bankkredit, für den zwei der Hauptsponsoren nach meiner Erinnerung noch zusätzlich bürgten, möglich, dass der Verein das Stadion günstig zurück erwerben konnte und die Kostenlast der Mietzahlungen entfiel.

Nach einiger Zeit des Mittelmaßes in der Liga kam zur Saison 2008/2009 Jürgen Klopp zum Verein und führte den BVB in der Saison 2010/2011 zur deutschen Meisterschaft.
Hätte der Stadionrückkauf damals nicht geklappt, hätte Bayern München heute vermutlich einen Konkurrenten in der Liga weniger und der BVB spielte möglicherweise in einer Amateurklasse.

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