Löwenbräu - eine große Münchener Brauerei

Löwenbräu - eine große Münchener Brauerei

Löwenbräu München

 

Die Geschichte des Stammhauses von den Anfängen bis 1818
 

1383     Nach - wenn auch umstrittenen - Quellen lässt sich die Geschichte der Löwenbrauerei bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen.
       
1524     Mit "Jörg Schnaitter, pierprew" wird erstmals ein Bierbrauer auf dem Anwesen in der Löwengrube 17 in München erwähnt.
     
1746/47     Der Name Löwenbräu taucht zum ersten Mal im Biersudverzeichnis der Stadt München auf.
     
      Gründerzeit des modernen Brauwesens:
Die Ära der Familie Brey 1818-1872
     
1818     Der aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Brauer Georg Brey kauft die Löwenbrauerei. Mit ihm beginnt der wirtschaftliche Aufstieg. Unter seiner Leitung wird Löwenbräu zur größten Brauerei Münchens.
     
1827     Die steigende Nachfrage und eine daraus resultierende positive wirtschaftliche Entwicklung bei Löwenbräu machen eine Erweiterung des Braubetriebs notwendig. Der Braubetrieb beginnt auf dem 1826 erworbenen Unterwiesenfeld-Gelände an der Nymphenburger Straße.
     
1848     Georg Brey erhält nach langen Verhandlungen die Erlaubnis, das Löwenbräu Bockbier zu brauen und ist damit Vorreiter auf dem Starkbiersektor, denn viele andere Brauereien ziehen mit eigenen Marken nach.
     
1851     Unter Ludwig Brey, dem Sohn von Georg wird die Verlegung des gesamten Brauereibetriebs auf das Gelände an der Nymphenburger Straße abgeschlossen.
     
1863/64     Mit einem Viertel des gesamten Münchner Bierausstoßes ist Löwenbräu erstmals die größte Brauerei Münchens.
 
      Die Großbrauerei Löwenbräu AG 1872-1914
     
1872     Löwenbräu wird aus dem Besitz der Familie Brey verkauft und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mit der neuen Gesellschaftsform beginnt eine grundlegende Modernisierung des Braubetriebs.
     
1883     Am Stiglmaierplatz, in unmittelbarer Nähe zur Brauerei wird der Löwenbräukeller eröffnet. Er ist bis heute das Aushängeschild für Löwenbräu und trägt entscheidend dazu bei, dass Löwenbräu um die Jahrhundertwende wieder die größte Brauerei Münchens ist.
     
1886     Löwenbräu lässt den Löwen als Markenzeichen registrieren.
     
1900     Auf der Pariser Weltausstellung erhält Löwenbräu den Grand Prix für sein Bier.
     
1912     Löwenbräu braut annähernd eine Million Hektoliter Bier im Jahr.
 
      Bierbrauen in bewegten Zeiten 1914-1945
     
1914-1918     Die Wirren des 1. Weltkriegs bleiben auch für Löwenbräu nicht ohne Folgen. Die Kontingentierung der Rohstoffe und die Vorschriften zum Stammwürzegehalt des Bieres führen schließlich zur Produktion von Kriegs- und Dünnbieren. Am Ende des Kriegs beträgt die Bierproduktion fast nur noch die Hälfte der Vorkriegsjahre.
     
20er Jahre     Löwenbräu erkennt frühzeitig die wirtschaftlichen Möglichkeiten eines internationalen Marktes und verstärkt seine Export-Aktivitäten.
       
1921
    Die "Unionsbrauerei Schülein & Cie" fusioniert mit Löwenbräu. Herrmann Schülein wird Generaldirektor des Bierimperiums.
     
1925     War während des 1. Weltkriegs zumeist nur Dünnbier gebraut worden, so gibt es erstmals nach dem Krieg wieder das Löwenbräu Starkbier "Triumphator".
     
1927     Löwenbräu braut erstmals Weissbier. Der Verkauf beginnt noch im selben Jahr.
     
1928     Als erste Münchener Brauerei produziert Löwenbräu mehr als 1 Million Hektoliter Bier im Jahr.
     
1937     Löwenbräu versorgt auch die Zeppelin-Luftschiffe mit Bier.

 

      Neue Höhenflüge: Die Brauerei nach 1945
     
1948     Löwenbräu nimmt erstmals nach dem Krieg seine Export-Aktivitäten wieder auf. Erstes Exportland für Löwenbräu Bier ist die Schweiz.
     
1950     Der mechanische Löwe brüllt zum ersten Mal auf dem Oktoberfest.
     
1954     Das seit September 1952 bestehende Brüllverbot für den mechanischen Löwen über dem Löwenbräuzelt auf der Wies'n wird wieder aufgehoben.
     
1970/71     Löwenbräu braut mehr als 1,5 Millionen Hektoliter Bier.
     
1974     Die ersten Lizenzverträge mit den USA und England werden abgeschlossen. In den folgenden Jahren baut Löwenbräu seine internationale Präsenz weiter aus und ist heute in über 50 Ländern vertreten.
     
1997     Um auf einem zunehmend globaler werdenden Markt erfolgreich voranzukommen, schließen sich die beiden Münchner Traditionsbrauereien Löwenbräu und Spaten zusammen.
     
2000     Löwenbräu. Ein Bier wie Bayern. Die Weichen für das neue Jahrhundert werden gestellt. Durch Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte und Stärken der Marke, bei gleichzeitigem Ausbau der internationalen Aktivitäten wird der Weg des Erfolgs fortgesetzt.

Seitengestaltung © Joachim Hahn
Informationen von Löwenbräu München

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