Kurhaus et des Sources minérales Hombourg, Spielbank Bad Homburg, Homburg

Datum: 1. Oktober 1859
Nennwert: 100 fl., Gulden
Branche: Freizeit, Gesundheit
Nachdruck der berühmten Aktie
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Einheit: Stk.
Produktdetails - Artikel-Nr.: 2759
Firmensitz heutiges Bad Homburg, Hessen , Deutschland
Wertpapier Typ Inhaberaktie
Wertpapier Art Stammaktie - Nachdruck
Größe in cm ca. 20 x 30
Entwertet nicht entwertet, Faksimile Nachdruck
Erhaltung 1, sehr gut, neu
Druckerei Nachdruck - WWA
Versandformat Standardgröße

Firmendetails
Spielbank Bad Homburg Aktien, alte historische Wertpapiere, echte effektive gedruckte Schmuckaktien, Sammleraktien, Anleihen, Börsengeschenke, Optionsscheine, Geschenke, Verkauf, Versand

S. A. des fermes réunis du Kurhaus et des Sources minérales Hombourg-ès-monts

Spielbank Bad Homburg

Edition "Limitierte Faksimile berühmter Historischer Wertpapiere"

Als 1838 das öffentliche Glückspiel in Frankreich verboten wurde, gingen die berühmten Spielpächter François und Louis Blanc nach Bad Homburg. "Ein kleines Drecknest" lautete das vernichtend klingende Urteil von François und Louis Blanc über Homburg vor der Höhe.

Aber die kleine Residenzstadt der Landgrafen von Hessen-Homburg bot zwei Vorzüge: die malerische Lage am Taunusrand und zwei Heilquellen.

Weit blickend und geschäftstüchtig, wie die Brüder Blanc waren, wussten sie, dass sie mit der konsequenten Verknüpfung von Kur und Spiel in Homburg Erfolg haben würden. Der hochverschuldete Landgraf Philipp hegte die gleiche Hoffnung, und so wurden sich beide Parteien handelseinig.

Die Brüder Blanc verpflichteten sich, ein Kurhaus für 100.000 Gulden zu bauen, einen öffentlichen Park anzulegen und die Brunnenanlagen auszubauen. Dafür erhielten sie ein Privileg zur Errichtung der Spielbank auf 30 Jahre. Sie gründeten 1846 eine AG, die den harmlosen Namen „S.A. des fermes réunis du Kurhaus et des Sources minérales Hombourg-èsmonts” erhielt. Dahinter verbarg sich die Befugnis, eine Spielbank zu betreiben.

François Blanc unternahm ein mathematisches Wagnis, das zu einem wesentlichen Baustein seines Erfolges werden soll: die Abschaffung der zweiten Zero beim Roulette. Diese Maßnahme verbessert die Gewinnchancen des Spielers erheblich. Die Sensation war perfekt: Bad Homburg gelang in den Ruf, eine Spielbank zu sein, in der es sich besonders leicht gewinnen lässt.

Letztlich mussten die anderen Spielbanken nachziehen. Als 1852 der Prinz Charles Lucien Bonaparte die Spielbank von Bad Homburg sprengt und an einem Tag 900.000 Gulden gewinnt, hängt François Blanc diesen Gewinn an die große Glocke. 1860 gelingt es dem legendären spanischen Spieler Thomas Garcia, die Bad Homburger Spielbank zu sprengen und in arge Bedrängnis zu bringen. Trotzdem wird François Blanc, ein Meister der Wahrscheinlichkeitsrechnung, zu einem der reichsten Männer Europas.

Die Blancs steckten viel Geld in die Förderung des Kurbetriebs, schenkten der Stadt die Straßenbeleuchtung, initiierten die Verlegung von Wasserleitungen und ermöglichten mit dem Bau der Eisenbahnverbindung nach Frankfurt den Anschluss Homburgs an die Welt. Homburg und die Brüder Blanc brachten sich gegenseitig den erhofften Wohlstand und Reichtum.

Der kleine Kurort „vor der Höhe" strebte von Jahr zu Jahr weiter auf die Höhe und verwandelte sich zu einem der führenden Spielbadeorte Europas. Von Paris bis Petersburg, von London bis Madrid berichteten die großen Gesellschaftsblätter über die luxuriösen Annehmlichkeiten und von den sagenhaften Gewinnen, die man im Homburger Casino machen könne. Und sie kamen alle. Adelige und Revolutionäre, Millionäre und Dichter verewigten sich im Gästebuch der Spielbank.

Die Aktie trägt die Signatur von François. Gesuchtes Papier, im Original seit Jahren nicht mehr zu beschaffen. Hochwertiger, sehr dekorativer Nachdruck. Hergestellt in begrenzter Stückzahl für einen Luxuskalender in sehr kleiner Auflage. Das Papier weist eine Maserung auf, die die Aktien täuschend echt erscheinen lassen.



Nachdruck der äußerst seltenen Aktie der Spielbank von Bad Homburg. Als 1838 das öffentliche Glückspiel in Frankreich verboten wurde, gingen die berühmten Spielpächter François und Louis Blanc nach Bad Homburg. Die Brüder Blanc verpflichteten sich, ein Kurhaus für 100.000 Gulden zu bauen, einen öffentlichen Park anzulegen und die Brunnenanlagen auszubauen. Dafür erhielten sie ein Privileg zur Errichtung der Spielbank auf 30 Jahre. Sie gründeten 1846 eine AG, die den Namen "S.A. des fermes réunis du Kurhaus et des Sources minérales Hombourg-èsmonts" erhielt. Dahinter verbarg sich die Befugnis, eine Spielbank zu betreiben.
Gesuchtes Papier das seit Jahren im Original nicht mehr zu beschaffen ist. Ein möglicher Preis ist daher nicht einschätzbar.
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