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Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-AG, Leipzig

Datum: 25. März 1913
Nennwert: 1000 Mark
Branche: Luftfahrt
hochdekorative Luftfahrtaktie in Topoptik
259,95 EUR *
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Einheit: Stk.
Produktdetails - Artikel-Nr.: 2837
Firmensitz Leipzig, Sachsen , Deutschland
Wertpapier Typ Inhaberaktie
Wertpapier Art Stammaktie
Größe in cm ca. 26,5 x 35,5
Entwertet ja, Lochung neben dem Siegel
Erhaltung 2-3, gut, gebraucht
Druckerei Giesecke & Devrient, Leipzig, Berlin
Marktverfügbarkeit nur ca. 700 St. Im Markt verfügbar
Besonderheit Eines der interessantesten und schönsten deutschen Luftfahrtpapiere.
Versandformat Übergröße

Firmendetails

Geschichte und Tätigkeit:

Gegründet am 14.3.1913; eingetragen am 25.3.1913. Einrichtung und Betrieb des Flughafens Leipzig zwischen Mockau und Leehausen.

Der Flughafen erhielt die seinerzeit größte Luftschiffhalle der Welt, die jedoch kaum vier Jahre später zusammenstürzte.

Zugleich konnte er bei seiner Eröffnung im Juni 1913 mit dem ersten Flughafenhotel Deutschlands aufwarten.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges konnten in Mockau erst ab 1919 wieder erste Linien- und Sonderflüge und später ein Messeflugverkehr aufgenommen werden.

Nachdem 1923 die alliierten Beschränkungen für den Luftverkehr aufgehoben worden waren, eröffnete Reichspräsident Ebert den Weltflughafen Leipzig neu - eine Bezeichnung, von der die Realität freilich noch einiges entfernt war. Aber schon zwei Jahre später, 1925, erreichte Leipzig mit 3.502 Starts den dritten Platz in der Rangliste der verkehrsreichsten Luftfahrtknoten Deutschlands.

Der Luftverkehr in Leipzig wurde vor allem von der Gesellschaft Junkers-Luftverkehr getragen, die Verbindungen u.a. von und nach Bremen, Hamburg, Berlin, Dresden, Breslau, Frankfurt, München und Essen unterhielt. Es entstanden mehrere neue Flugzeughallen und 1928 ein Empfangs- und Verwaltungsgebäude. Als die Junkers-Luftverkehr 1926 in der Deutschen Lufthansa aufging, orientierte die nun in der Luftverkehrspolitik maßgebliche Reichsregierung auf den neu entstandenen Flughafen in Schkeuditz.

Mockau verlor damit nach und nach seine Bedeutung für den Luftverkehr. Im Unterschied dazu wurde der Platz für die Flugzeugindustrie wichtig. Mehrere wichtige Unternehmen, die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme zunehmend in die deutsche Luftrüstung eingebunden waren, arbeiteten hier. Im September 1938 übernahm schließlich die Wehrmacht den Flugplatz ganz in eigene Regie.

Großaktionär (1943): Stadt Leipzig (ca. 93 %).

Am Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörten alliierte Luftangriffe große Teile der Produktionsanlagen und des Flugplatzes, weitere wurden demontiert. Erst 1949 in Mockau unter provisorischen Bedingungen Messeflugverkehr, zunächst unter sowjetischer Regie.

In den Jahren 1955/56 wurden u.a. das Empfangs- und Flugsicherungsgebäude ausgebaut, das Vorfeld betoniert und, nach der Übernahme durch die Deutsche Lufthansa (Ost) 1956, weitere technische Verbesserungen vorgenommen. Mockau wurde in das Inlandflugnetz der DDR integriert. Da jedoch Erweiterungen nicht mehr möglich waren, verlegte man zunächst den Messeflugverkehr und schließlich 1972 alle weiteren Verkehrsflüge nach Schkeuditz.

Seither Agrarflughafen, Schließung zum 31. Mai 1991. Danach entstand auf dem Gelände die Neue Messe und ein ausgedehntes Gewerbe- und Handelsquartier. Das herausragendste Projekt stellt das 1991-94 errichtete Versandhaus der Firma Quelle dar; es handelt sich hierbei neben der benachbarten Messe um die größte Investition, die seit der Wende in Leipzig getätigt worden ist und bietet bis zu 3500 Arbeitsplätze.

Topdekorative Wertpapiere mit großer Geschichte und
ein besonders attraktives Geschenk und Wandschmuck

Informationen Aktienführer, Busso Peus

Ein selten schönes Stück ist die Aktie der Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-AG. Besonders attraktiv wird das übergroße Zertifikat durch die herrliche Abbildung eines Luftschiffes im Unterdruck. Wir führen immer möglichst gut erhaltene Papiere, die dadurch natürlich auch ein wenig teurer sein können, weil nicht in großer Menge verfügbar.



Der Flughafen erhielt die seinerzeit größte Luftschiffhalle der Welt, die jedoch kaum vier Jahre später zusammenstürzte.
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Über viele Jahrzehnte gehörten diese Wertpapiere zu den gesuchtesten und teursten Sammlerraritäten. Erst seit von diesen regional- und branchenhistorisch überaus bedeutenden Wertpapieren im Bestand des legendären Reichsbankschatzes der ehemaligen Reichsbank in Berlin weitere Stücke gefunden wurden ist der Erwerb dieser alten Aktien heute zu vergleichsweise erschwinglichen Preisen möglich. Optisch gehört die Aktie sicher zu den attraktivsten deutschen Papieren überhaupt.
Die hier bei uns angebotenen Stücke sind in einem überdurchschnittlichen Erhaltungszustand. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.
Für diese Aktie erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
* Alle Preise zzgl. Versandkosten. Die USt. wird nach §25a Differenzbesteuerung ermittelt, daher erfolgt kein gesonderter Mwst. Ausweis.
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