Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG, Heidelberg

Datum: November 1960
Nennwert: 1000 DM
Branche: Strassenbahn, Straßenbahn
unentwertete Version, sehr selten
229,00 EUR *
Lieferzeit

Haben Sie Fragen - rufen Sie einfach an:  Telefon +49 (0)7457-3819 
oder fragen Sie über das Kontaktformular.

  1. Versandzeiten - Lieferzeit
    Der Versand bestellter Artikel erfolgt schnellstmöglich. In Deutschland beträgt die Lieferzeit 2-5 Werktage. Bei Vorauszahlung wird die Sendung am gleichen oder am nächsten Werktag nach Eingang der Zahlung abgeschickt. Die Lieferung dauert somit 2-5 Werktage ab dem Tag des Geldeingangs. Auslandssendungen in die EU und Europa dauern entsprechend der Postlaufzeit ins Zielland ca. 4-15 Werktage ab dem Tag des Zahlungseingangs.
    Überseelieferungen dauern bis zu 5 Wochen. Logistisch bedingte längere Lieferzeiten (z.B. Urlaubszeit) werden beim Bestellvorgang und über die Information "Wie bestelle ich" jeweils separat angegeben.
    Bei eiligen Aufträgen im Zweifel bitte einfach kurz anrufen
    . Eine schnelle und termingerechte Lieferung innerhalb Deutschlands ist meistens möglich. PayPal beschleunigt die Zahlung und somit den Versand.
    Der Versand erfolgt durch die Deutsche Post / DHL. Eine Abholung der Ware ist derzeit nicht möglich.

  2. Hinweis: Sendungen in die Schweiz und andere Länder außerhalb der EU können zwischen 5 und 25 Tagen ab dem Tag des Zahlungseingangs dauern, das ist abhängig von der Geschwindigkeit des Postverzollungsvorganges im jeweiligen Bestimmungsland. Auch mit korrektem Zollaufkleber können Verzögerungen eintreten.

  3. Verfügbarkeit
    Die im Shop angebotenen Artikel sind am Lager - aber nicht jeder Artikel in beliebiger Menge, manchmal auch nur Einzelstücke.
    Historische Wertpapiere sind gebrauchte und sehr spezielle Artikel und nicht beliebig nachbeschaffbar. Bei Bedarf größerer Stückzahlen ist es notwendig kurz per Email oder Telefon abzusprechen welche Mengen bei speziellen Papieren verfügbar sind.
    Vor allem, wenn der Hinweis "Einzelstück(e)" angegeben ist oder der Versand sehr eilt. Eine Gewähr für das Vorhandensein größerer Stückzahlen der einzelnen Artikel kann generell nicht gegeben werden, auch nicht bei Papieren die nicht als Einzelstücke ausgewiesen sind. Dazu sind die angebotenen Papiere in der Regel zu selten und zu speziell.


Einheit: Stk.
Produktdetails - Artikel-Nr.: 4237
Firmensitz Heidelberg, Baden-Württemberg , Deutschland
Wertpapier Typ Inhaberaktie
Wertpapier Art Stammaktie
Größe in cm ca. 20 x 30
Entwertet nicht entwertet
Erhaltung 2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei Universitätsdruckerei H. Stürtz AG, Würzburg
Marktverfügbarkeit R 8 (10-12 gesamt) - 2016
Besonderheit Sehr selten und gesucht, von der 1000-er sind nur ganz wenige Stücke erhalten geblieben.
Versandformat Standardgröße

Firmendetails
Heidelberger Straßen- und Bergbahn AG Aktien, alte historische Wertpapiere, echte effektive gedruckte Schmuckaktien, Sammleraktien, Aktienbilder, Börsengeschenke, Geschenke, Versand von Hahn

Die Geschichte des innerstädtischen Nahverkehrs in Heidelberg beginnt 1871 mit Konzessionsgesuchen für die Errichtung einer Pferdebahn, die jedoch zunächst alle abgelehnt wurden.

Auch als im benachbarten Mannheim 1878 die Pferdebahn eröffnet wurde, war man in Heidelberg noch eher skeptisch. Erst 1883 erfolgte die Erteilung der Konzession für die Pferdebahn, allerdings unter Auflagen. 1885 folgte die Gründung der Heidelberger Straßen- und Bergbahn Gesellschaft Leferenz und Co. (HSB), die sogleich mit den Bauarbeiten begann und schon zwei Monate später die erste Strecke vom Hauptbahnhof zum Marktplatz eröffnete.

 

Pferdebahn & Straßenbahn unter Strom

9. März 1885

           Grundsteinlegung der Heidelberger Straßen- und Bergbahngesellschaft Leferenz durch Philipp und Johann Leferenz.

13. Mai 1885

           Einsatz der ersten Pferdebahn zwischen Hauptbahnhof und Marktplatz.

16. März 1902

           Die erste Straßenbahn in Heidelberg fährt mit elektrischem Strom.

 

Die Straßenbahn in Zeiten der Inflation und nach dem Zweiten Weltkrieg

24. Juli 1923

Neuordnung der Finanzen der HSB auf Grund anhaltender Geldentwertung.

26. November 1923 bis 20. Januar 1924

Die Inflation zwingt zur Einstellung des Betriebs.

29. März 1945

Einmarsch der amerikanischen Truppen und Aussetzung des Betriebs der HSB für circa einen Monat.

1966

Verlängerung der 1964 ausgelaufenen Konzessionen bis auf die Wieblinger Linie, die nun per Bus bedient wird.

1. September 1971

Steigende Personalkosten und Rückgang der Fahrgastzahlen erzwingen Notmaßnahmen. Folge: eingeschränkter Einsatz der Linien außerhalb der Hauptverkehrszeit.

Januar 1977

Entfernung der Gleise und Fahrleitungen in der Hauptstraße.

Der Omnibusbetrieb

1905

          Inbetriebnahme erster Omnibuslinien zwischen Karlstor und Schlierbach und von Hauptbahnhof nach Kirchheim.

1906

          Einstellung der Linien und Umbau der Busse zu Lastwagen für den Einsatz beim Bau der oberen Bergbahn.

1928

          Erneuter Einsatz von Omnibussen im Linienverkehr. Der finanzielle Erfolg blieb aus, die Busse finden Verwendung bei Vereins- und Ausflugsfahrten („Blaue Busse“), 1938 veranstaltet die HSB erste Busreisen.

1940

Übernahme der „Heidelberger Rundfahrt und AutobusVerkehrsgesellschaft mbH“

1948

Rückkehr zum Omnibusbetrieb mit den Linien Tiergarten, Walldorf, Speyerer Hof und Heiligkreuzsteinach.

Gegenwart

» Die Straßenbahn findet bei unseren Kunden eine noch höhere Akzeptanz als der Bus und bei entsprechendem Fahrgastaufkommen ist sie auch wirtschaftlicher. Dies ist Ansporn und Antrieb, unsere Fahrzeuge auf dem neusten Stand zu halten. Es ist aber auch ein Anreiz für uns, unsere ÖPNV-Angebote zu optimieren und das Streckennetz sukzessive zu erweitern: z.B. in den Heidelberger Stadtteil Kirchheim, bei welchem die Bauarbeiten im Juli 2004 beginnen. «
Quelle: Straßenbahnen in Heidelberg, 2003

Komfort wird groß geschrieben und ist gleichbedeutend mit Sicherheit. Die Fahrzeuge des 20. Jahrhunderts sind umweltfreundlich und energiesparend.

01. Januar 1993

Inbetriebnahme der ersten Niederflur-Gelenkbusse, bei welchen der Gedanke an Mobilitätsbehinderte bei der Entwicklung eine große Rolle spielte.
Eine besondere Attraktion: der vom Hirschberger Künstler Carsten Kruse im Mai 2004 gestaltete HSB-Gelenkbus.

12. Mai 1995

Einsatz der ersten Niederflur-Straßenbahn auf der neugestalteten Bergheimer Straße. Durch die geringe Einstiegshöhe von 30 cm wird ein bequemes, fast stufenloses Einsteigen ermöglicht. Auf knapp 30 Metern bietet die Niederflurbahn 171 Personen Platz.

Eckpunkte aktuellerer Entwicklungen & Variobahn

1976

Gründung der Heidelberger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe GmbH (HVV). Der Zusammenschluss der HSB AG mit den Stadtwerken Heidelberg AG ermöglicht durch gesellschaftliche und organisatorische Maßnahmen die Sicherung von Finanzmitteln.

1982

Die langfristige Sicherung des Bestandes der Heidelberger Straßenbahn durch Gemeinderats-Beschluss eröffnet neue
Perspektiven für die Unternehmens-Entwicklung.

1. Dezember 1989

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wird gegründet:
14 Verkehrsunternehmen sind beteiligt, darunter auch die HSB AG mit dem Ziel, durch gemeinsamen Verbundtarif und abgestimmtes Leistungsangebot den öffentlichen Nahverkehr in der Region zu verbessern und dadurch zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen.

2003

Einsatz der neuen Variobahnen (Länge ca. 40 m), 230 Personen, davon 100 auf Sitzplätzen, finden Platz.

Chronik der Heidelberger Bergbahn:

1870:

Der Schweizer Ingenieur Niklaus Riggenbach erfindet die Zahnradbahn.

1871:

Bau der Schweizer Rigibahn

1873:

Niklaus Riggenbach macht auftragsgemäß Pläne für eine Zahnradbahn hinauf zum Schloss und über die Molkenkur zum Königstuhl, ausgehend von einer Talstation am Klingentor.

1882:

Erste Pläne für die letztlich realisierte Kombination aus Drahtseil- und Zahnradbahn in Heidelberg.

1885:

Gründung der "Heidelberger Straßen- und Bergbahngesellschaft, Leferenz & Co.".

1887:

Offizielle Denkschrift über ein Bergbahnprojekt in Form einer Kombination aus Zahnrad- und Drahtseilbahn vom der Zwingerstraße über das Schloss zur Molkenkur.

1888:

Der Heidelberger Stadtrat erteilt die Konzession zum Bau und Betrieb einer kombinierten Seil- und Zahnradbahn in Heidelberg. Als Talstation ist nun der Kornmarkt vorgesehen. Eine touristische Erschließung der Stadt und des Umlandes schien so leichter realisierbar.

1890:

Feierliche Eröffnung der unteren Bergbahnstrecke von der Talstation Kornmarkt über das Schloss hinauf zur Molkenkur. (Foto Einladung)

1905:

Erster Spatenstich für den Bau der oberen Bergbahn von der Molkenkur hinauf zum Königstuhl. Ablösung des Wasserballast-Antriebes der unteren Bahn durch elektrischen Antrieb. (FOTO Bauarbeiten)

1907:

Inbetriebnahme der oberen Bergbahnstrecke - beide Bahnen fahren nun mit elektrischem Antrieb.

1961:

Austausch der Wagen der unteren Bergbahn - Umbau zur reinen Standseilbahn. (FOTO Abschied untere Bahn)

1990:

100-jähriges Jubiläum der unteren Bergbahn.

1997:

Modernisierungsarbeiten an beiden Bergbahnstrecken. (siehe "Umbau")

April
2004:

Schließung der Heidelberger Bergbahn - Neue Wagen für die untere Bahn, Restaurationsarbeiten an der oberen Bahn. (siehe "Umbau")

Nov.
2004:

Auszeichnung der Heidelberger Bergbahn als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung - Eintrag ins Denkmalbuch des Landes.

März
2005:

Die Heidelberger Bergbahn wird wieder für den Publikumsverkehr eröffnet.

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Informationen und Bilder HSB AG


Die Strassenbahn der traditionsreichen HSB gehört heute zum rnv- Verbund, der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH. Die Bergbahn-Strecke, mit 1,5 km noch immer die längste in Deutschland, arbeitet eigenständig als Heidelberger Bergbahnen. Lesen Sie zur Firmengeschichte auch die Detailinformationen (rechts über dem Aktienbild).
Die Heidelberger Straßen- und Bergbahn DM-Aktien waren früher lange Zeit im Sammlermarkt nicht verfügbar. Bekannt sind die Jahrgänge 1951, 1960, 1962, alle bei Stürtz in Würzburg gedruckt. 1971, 1972 und 1974 gab es Kapitalherabsetzungen, deshalb sind manche Aktien teils per Stempel reduziert.
Seit 1975 war dann die Stadt Heidelberg Alleinbesitzer des gesamten Aktienkapitals, es gab keine freien Aktionäre und keine Börsennotiz mehr. Der Kontrollbeamte Mang (1951, 1960) unterschreibt ab 1962 als Vorstand. Originalabbildung.
Die 1000-er der Heidelberger Strassenbahn gelten als Rarität. Die im Markt befindlichen Stückzahlen sind minimal (geschätzte 10-12 Stücke von der 1000-er 1960), frei verfügbare Stücke findet man nur noch seltenst.
Für diese Aktie erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
* Alle Preise zzgl. Versandkosten. Die USt. wird nach §25a Differenzbesteuerung ermittelt, daher erfolgt kein gesonderter Mwst. Ausweis.
Menü
Das Menü wird geladen...
Zuletzt angesehen
Zur technischen Umsetzung der Shopfunktionen verwenden wir Cookies. Weitere Informationen