Continental Gummi-Werke Aktiengesellschaft, Hannover

Datum: Dezember 1941
Nennwert: 1000 RM
Branche: Autozulieferer, Reifen, Gummi, Gummi, Kautschuk
sehr seltene Blankostücke in Toperhaltung
34,90 EUR *
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Einheit: Stk.
Produktdetails - Artikel-Nr.: 3051
Firmensitz Hannover, Niedersachsen , Deutschland
Wertpapier Typ Inhaberaktie
Wertpapier Art Stammaktie
Größe in cm ca. 20 x 30
Entwertet ja, Lochung im Siegel
Erhaltung 2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei J.C. König & Ebhardt, Hannover
Besonderheit Sehr seltene Blankoaktien des weltbekannten Reifenherstellers.
Versandformat Standardgröße

Firmendetails

 

Die traditionsreiche Continental AG blickte im Jahr 2016 bereits auf eine 145-jährige Firmengeschichte zurück.

Die Gründerjahre

1871

Gründung der Continental-Caoutchouc- & Gutta-Percha Compagnie als Aktiengesellschaft in Hannover. Im Stammwerk an der Vahrenwalder Straße werden unter anderem Weichgummiwaren, gummierte Stoffe, Massivbereifungen für Kutschen und Fahrräder hergestellt.

 

1882

Das springende Pferd wird als Warenzeichen angemeldet.

 

1892

Continental fertigt als erste deutsche Firma Fahrrad-Luftreifen - so genannte Pneumatics.

 

1898

Beginn der Produktion von profillosen Automobil-Luftreifen in Hannover Vahrenwald.


Der Aufbruch in neue Märkte
 

1900

Für das erste deutsche Luftschiff LZ1 wird Continental-Ballonstoff zur Abdichtung der Gaszellen verwendet.

 

1901

Ein erstmals Mercedes benannter Daimler-Wagen gewinnt auf Continental Pneumatics sensationell das Automobilrennen Nizza-Salon-Nizza.

 

1904

Als erste Firma der Welt entwickelt Continental Profilreifen für Automobile.

 

1908

Continental erfindet die abnehmbare Felge für Tourenwagen - eine beachtliche Neuerung, die Zeit und Kräfte beim Reifenwechsel sparen hilft.

 

1909

Proben der in den Bayer-Labors entwickelten Kautschuk-Synthese werden bei Continental erfolgreich vulkanisiert und erstmals zu Testreifen verarbeitet. Als erster Mensch überquert der Franzose Louis Bleriot den Ärmelkanal auf einem mit Continental-Aeroplanstoff bespannten Flugzeug.


Neue Technologien und sportliche Erfolge

1914

Dreifacher Sieg für Daimler auf Continental-Bereifung beim Großen Preis von Frankreich.

 

1921

Zum 50jährigen Firmenjubiläum bringt Continental als erste deutsche Firma den Cord-Reifen auf den Markt. Das dabei verwendete Feinstoffgewebe löst das weniger geschmeidige Leinenvollgewebe ab. Die in diesem Jahr erstmals üblichen Riesenluftreifen verdrängen die bis dahin übliche Massivbereifung bei Nutzfahrzeugen.

 

1926

Der Zusatz von Ruß verleiht den Reifen höhere Abriebfestigkeit, bessere Alterungsbeständigkeit und schließlich auch die charakteristische schwarze Farbe

 
1935 - 40

Überwältigende Rennsporterfolge von Continental-bereiften Mercedes- und Auto-Union-Fahrzeugen. Vier aufeinander folgende Siege beim Großen Preis von Deutschland, vier Erfolge im nordafrikanischen Tripolis, drei in Italien und zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde verhelfen Rennfahrern wie Carraciola, Rosemeyer und Stuck zu internationalem Ruhm.

 
Konsolidierung und neue Produkte

1953

In Hannover wird für die Hauptverwaltung am Königsworther Platz das seinerzeit modernste Bürogebäude der Bundesrepublik eingeweiht. Inzwischen hat Continental das Haus verkauft und an die benachbarte Universität übergeben. Der Sitz der Konzernzentrale liegt jetzt in Hannover-Vahrenwald.

 

1955

Zu Beginn des Jahres nimmt Continental als erste deutsche Firma die Produktion von schlauchlosen Reifen auf. Ebenfalls als erste entwickelt Continental Luftfederbälge für Omnibusse und Lastwagen.

 

1967

Eröffnung der Reifentestanlage Contidrom am Rande der Lüneburger Heide. 1994/95 wird das Testgelände in der Fläche mehr als verdoppelt, um u. a. einen 3,8 km langen Handlingskurs für leistungsstarke Pkw zu bauen.


Auf dem Weg zum internationalen Konzern
 

1979

Erwerb der europäischen Reifenaktivitäten der amerikanischen Uniroyal Inc.Mit Übernahme von vier Fertigungsstätten in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien hat sich Continental eine breitere Basis in Europa geschaffen. Mit diesem Kauf ist ein wichtiger Schritt in die Internationalisierung gelungen.

 
1985

Übernahme der Reifenaktivitäten des österreichischen Unternehmens Semperit. Die neu gegründete Semperit Reifen AG hat eigene Fertigungsstätten in Traiskirchen/Österreich und Dublin/Irland. Das irische Werk wird 1996 geschlossen.

 

1987

Kauf der General Tire Inc., Akron/Ohio. Der US-Reifenhersteller verfügt über vier Werke in den USA und zwei in Mexiko sowie über Beteiligungen in Südamerika, Afrika und Asien. Die beiden mexikanischen Werke werden 1993 verkauft. Das Werk Mount Vernon/Illinois ist inzwischen erweitert worden. Seit 1991produzieren dort Continental, General Tire und die japanischen Reifenfirmen Toyo und Yokohama in einem Gemeinschaftsunternehmen Nutzfahrzeugreifen für den nordamerikanischen Markt. Von Anfang 1995 an firmierte das Unternehmen als Continental General Tire, Inc. und wurde Anfang 2001 in Continental Tire North America, Inc. umbenannt.

die o.g. Angaben stammen aus dem Firmenarchiv der Continental AG

Continental AG an der Börse: (Stand 2008)
Kapitalangaben: Derzeitiges Grundkapital EUR 328 155 284,48
Wertpapier-Kenn-Nr.: 543900, Inhaber-Stammaktien
Notiert: amtlich in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Wien und Schweizer Börse (Hauptsegment) , außerdem in Form von American Depositary Receipts in New York (OTC) und im Rahmen des SEAQ des Market-Maker-System in London.
Notiz seit 1948 - Seit 10.8.1998 Stückaktien o.N.; seit 1.8.1995 Stücknotiz zu DM 5,-; seit 14.2.1969 Stücknotiz zu DM 50,-; vorher Prozentnotiz


Weltbekannter deutscher Reifenhersteller. Gegründet 1871 als Continental-Caoutchouc- & Gutta-Percha Compagnie Aktiengesellschaft in Hannover, Vahrenwalder Strasse. Lesen Sie zur Firmengeschichte auch die Detailinformation (rechts über dem Aktienbild).
Diese originale Inhaber-Stammaktie im Nennwert von RM 1000 ist die letzte Aktie der Continental AG in Reichsmark. Das alte Firmzeichen befindet sich im Trockensiegel. Ein Papier von großer wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung. Die Papiere wurden von der Druckerei J.C. König & Ebhardt in Hannover hergestellt und befinden sich in einem vorzüglichen Zustand. Diese Blankostücke sind ein Zufallsfund aus einem Posten "normaler" Wertpapiere. Solche Aktien wurden normalerweise als Ersatzurkunden für verloren gegangene Zertifikate ausgestellt und sind sehr selten. Mit allen Unterschriften in Faksimile. Branchen- und wirtschaftshistorisch überaus interessante und bedeutende Papiere.
* Alle Preise zzgl. Versandkosten. Die USt. wird nach §25a Differenzbesteuerung ermittelt, daher erfolgt kein gesonderter Mwst. Ausweis.
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