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Capital Growth Fund, Nassau


Produktdetails     Artikel-Nr.: 8411
Datum: Mai 1968
Nennwert: 1250 US$
Branche: Fonds, Finanzen, Beteiligungen
hochinteressante Investmentstory

Firmensitz: Nassau, Bahamas
Wertpapier Typ: Namenspapier
Wertpapier Art: Fondsanteil
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 2, gut, gebraucht
Druckerei: Gebr. Fretz AG, Zürich
Besonderheit: Eine Toprarität für Branchensammler.
Versandformat: Standardgröße
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Capital Growth Fund
Capital Growth Fund
8411   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Manche Wertpapiere kauft man besonders auch wegen der ausgefallenen Optik, manche wegen der hochspannenden Firmengeschichte. Im Falle Capital Growth trifft beides zu. Der goldene Rahsegler im Tiefdruck ist eine optische Besonderheit und die abenteuerliche Investmentstory ist der IOS nicht unähnlich.
Der Capital Growth Fund wurde 1962 zunächst auf den Bahamas gegründet und in Europa, vorwiegend auch in Deutschland zum Verkauf angeboten. Ursprünglich nur als Dachfonds aktiv sammelte man hierzulande über 200 Millionen D-Mark ein. Nachdem der Fonds fast wertlos geworden war setzte sich Fondsmanager McAlpin und seine Mannschaft 1971 klammheimlich nach Costa Rica ab und gründete dort als Nachfolgegesellschaft eine AG Namens Capital Growth Company S.A. in San José. Der neue Geschäftszweck nannte sich: Erwerb von Beteiligungen und Aktiengesellschaften, Ankauf und Verkauf von Land, Minen, Immobilien etc. In der Kaffee-Republik waren natürlich auch Investments in Kaffee-Fabriken angesagt. Wie es gelang den Fondsbesitzern zusätzlich auch noch Aktien der neuen Gesellschaft zu verkaufen ist rätselhaft. Zudem waren es auch noch "stimmrechtslose" Vorzugsaktien. Vermutlich wurden für Ihre Anteile per Bezugsrecht neue Aktien zugeteilt und zu "Sonderkonditionen" angeboten. Aus Europa zog man sich zurück und die ehemalige Kapitalgarantie des Fonds bzw. der Aktie durch das Versicherungshaus Phoenix Assurance Company in London erlosch, weil Capital Growth die Zahlung der Beiträge einstellte. Man kann sich ausmalen, daß das Investment der Anleger später in einem Totalverlust endete. Infos findet man noch in einem alten Spiegel-Bericht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42805267.html
Hier der alte Fondsanteil, der in den 1960-er Jahren verkauft wurde. Gedruckt bei der Gebr. Fretz AG in Zürich. Als Besonderheit das Goldsiegel und vor allem die goldenen Rahsegler im Tiefdruck. Namenspapiere, gut erhalten, waren gefaltet.
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