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Oberhessische Bank Aktiengesellschaft, Friedberg


Produktdetails     Artikel-Nr.: 8924
Datum: Februar 1936
Nennwert: 100 RM
Branche: Bank
die einzige bekannte Reichsmark-Emission

Firmensitz: Friedberg, Hessen, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie Lit. B
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: ja, mehrere Lochungen
Erhaltung: 2-3, VF, gebraucht
Druckerei: Giesecke & Devrient, Berlin, leipzig
Marktverfügbarkeit: R 8 - 2017
Besonderheit: Eine Topaktie für Regional- und Branchensammler.
Versandformat: Standardgröße
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Preis
179.00 49.80 EUR
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Oberhessische Bank Aktiengesellschaft
Oberhessische Bank Aktiengesellschaft
8924   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Gegründet im Jahr 1929 als Aktiengesellschaft. Das Gründungskapital betrug lediglich 200.00 RM. Eine KEH gab es im Jahr 1936. Eine öffentliche Börsennotiz gab es nicht, der Aktionärskreis bestand vermutlich in erster Linie aus verbundenen Banken, Geschäftspartnern und Kunden. Betrieb als Geschäftsbank, ebenso wurden Handelsgeschäfte wie z.B. im Metallsektor und mit industriellen Unternehmungen betrieben.
1968 gab es finanzielle Probleme, das Konkursverfahren sollte eingeleitet werden und die Oberhessische Bank wurde in der Liste der Banken geführt die normal einen Lizenzentzug seitens der BaFin zur Folge hatten. Die Dresdner Bank war zu diesem Zeitpunkt mit mehr als 85% der Hauptaktionär und übernahm im Laufe der Restrukturierung die restlichen Anteile und führte die Geschäfte weiter. Bei einem Grundkapital von nunmehr 2 Millionen DM betrug die Bilanzsumme 1970 rund 43 Millionen DM.
1977 erfolgte die Verschmelzung der Oberhessischen Bank auf die Dresdner Bank. Die alten Geschäftsräume der früheren Hauptstelle Friedberg, Ludwigstr. 36 wurden von der Dresdner Bank zunächst weiterbenutzt. Heute befinden sich die Geschäftsräume der Commerzbank (Nachfolger der Dresdner Bank) in den renovierten Räumen der alten Commerzbank-Geschäftsstelle in der Bismarckstraße 10, Friedberg.
Aktien aus der RM-Zeit sind nur aus der Kapitalerhöhung des Jahres 1936 bekannt. Die Ursprungsauflage davon war gering, wie viele Stücke tatsächlich erhalten blieben ist nicht bekannt. Die Aktien wurden bei Giesecke & Devrient gedruckt und bis in die DM-Zeit verwendet.
Sie sind branchen- und regionalhistorisch hochinteressant und bedeutend und gehören zu den Toppapieren des Bankensektors.
Hinweis: Leider hat man es beim entwerten der Papiere sehr gut gemeint. Neben Randlochungen befinden sich 4 Entwertungslöcher in der Mitte plus eine Strichentwertung. Deswegen gibt es die Papiere zum Top-Sonderpreis. Bildbeispiel, Nummern können abweichen. Meist nur Einzelstücke verfügbar.
Die im Sammlermarkt bekannte Menge dürfte aktuell (2016) bei 10-12 Stücken (R9 / R8) liegen.