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Hamburger Kreditbank Aktiengesellschaft, Hamburg


Produktdetails     Artikel-Nr.: 8237
Datum: März 1956
Nennwert: 10.000 DM
Branche: Bank, Finanzen
großer Nennwert mit Coupons

Firmensitz: Hamburg, Deutschland
Wertpapier Typ: Namensaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: ja, ungelocht, Stempel rückseitig
Erhaltung: 1-2, gut bis sehr gut, gebraucht
Coupons: ja, extra Blatt, angeschnitten, 5-10 + ES
Druckerei: Giesecke & Devrient, München, Berlin
Marktverfügbarkeit: sehr gering
Besonderheit: Branchenhistorisch eine absolute Topaktie.
Versandformat: Standardgröße
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Preis
329.00 EUR
zuzüglich Versandkosten

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Hamburger Kreditbank Aktiengesellschaft
Hamburger Kreditbank Aktiengesellschaft
8237   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
1945 wurde die Dresdner Bank - wie die anderen Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank auf Anordnung der Siegermächte des 2. Weltkrieges in kleinere Regionalinstitute aufgespalten, Ostbesitz wurde enteignet. In der Sowjetischen Besatzungszone und in Berlin erfolgte die Schließung und vollständige Enteignung, in den westlichen Besatzungszonen wurden die Filialen zu kleineren regionalen Einheiten zusammengefasst, aus denen bis 1947 elf rechtlich unselbstständige Teilinstitute entstanden.
1952 wurde die Dresdner Bank in folgenden drei Nachfolgeinstituten zusammengefasst:
- Hamburger Kreditbank AG (Hamburg) im Norden
- Rhein-Ruhr Bank AG (Düsseldorf) im Westen
- Rhein-Main Bank AG (Frankfurt) im Süden
Die Altaktionäre erhielten zunächst anteilig Aktien der neuen Institute. Zusätzlich wurden die so genannten "Restquoten" auf den urprünglichen Banknamen lautend in der alten Währung RM ausgegeben. Sie verkörperten die Besitzanteile am Ostvermögen und mögliche spätere Erlöse daraus. Sie wurden wie die anderen Aktien bis in die 1980-er Jahre an der Börse gehandelt. Die Notitz erfolgte in DM.
Ab 1. Januar 1957 fusionierten die 3 Regionalinstitute, zwischen denen seit 1955 schon ein Gewinnabführungsvertrag bestand, wieder zur Dresdner Bank Aktiengesellschaft. Der alte Name war somit wiederhergestellt.
Diese alten DM-Papiere gab es somit nur ganz kurze Zeit. Diese 1956-er Emission nicht mal mehr 1 Jahr lang. Sie sind extrem selten und nur als Blankoversion aus dem Druckereiarchiv bekannt. Vorzüglich erhalten, ohne Lochung und mit Coupons. Druckbild ganz ähnlich wie die späteren Dreba-Aktien.
Für diese Aktie erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
Diese Papiere können nur gegen Vorauszahlung geliefert werden.
Detailbild
Hamburger Kreditbank Aktiengesellschaft