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J. Neumann AG, Gildemann Cigarrenfabriken AG, Berlin


Produktdetails     Artikel-Nr.: 5869
Datum: 01.01.1924
Nennwert: 200 RM, Reichsmark
Branche: Tabak, Genussmittel, Zigarren
Topoptik, 2. Emission

Firmensitz: Berlin, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 24,5 x 34
Entwertet: ja, Lochung in der Bordüre
Erhaltung: 2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei: R. Boll, Berlin
Besonderheit: Hochdekorativ und branchenhistorisch interessant.
Versandformat: Übergröße
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J. Neumann AG, Gildemann Cigarrenfabriken AG
J. Neumann AG, Gildemann Cigarrenfabriken AG
5869   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Ürsprüngliche Gründung im Jahr 1950, 1922 entsteht die Aktiengesellschaft als J. Neumann AG unter Übernahme des Aktienmantels der Industriebeteiligungs-AG Warstein. Herstellung von Tabak und Tabakerzeugnissen aller Art. Bis 1941 lautet der Firmenname J. Neumann AG, danach wird man zur Gildemann Cigarrenfabriken AG.
Produktionsstätten gab es in Thüringen und in Schlesien mit rund 3000 Mitarbeitern in 23 mitteldeutschen und 9 schlesischen Betrieben mit je einer zentralen Fabrik in Dingelstädt und Wansen.
Alle benötigten Verpackungen, Zigarrenkisten, Aufkleber, Transportkisten etc. wurden ebenfalls in eigener Herstellung produziert. Man war (Stand 1943) im Besitz von zahlreichen Filialen und Verkaufsstellen, die vertraglich verpflichtet nur Gildemann-Fabrikate verkauften. Die Werke gingen 1945 kriegsbedingt verloren, ebenso das Gildemann Bürohaus in Berlin und 50 firmeneigene Ladengeschäfte in ganz Deutschland. Die Fabrik in Dingelstädt wurde in der DDR zum VEB Gildemann. Es verblieb nur ein kleiner Betrieb in Soltau mit 35 Mitarbeitern, der 1950 von Helmut Ritter, dem Inhaber des Unternehmens, wieder eröffnet wurde.
Nach der Gründeremission gab es diese Kapitalerhöhung des Jahres 1924. Die Aktien sind großformatig, sehr dekorativ und zur Entwertung rechts oben in der Bordüre gelocht. Sie wurden bei R. Boll, Berlin auf Wasserzeichenpapier gedruckt. Alters entsprechend vorzüglich erhalten. Rote Umstellungsstempel des Firmennamens auf Gildemann 1941 und Nennwertumstellung im Jahr 1942. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.