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Informationen zur Perlmooser Zementwerke AG

Informationen zur Perlmooser Zementwerke AG

  Perlmooser Zementwerke AG, Wien


 

Erzeugung und Vertrieb hydraulischer Bindemittel, insbesondere von Portlandzement und sonstigen Baumaterialien und verwandten Erzeugnissen.

Erzeugnisse: Portlandzement aller Sorten. Gegründet im Jahre 1872.

Die Firma lautete bis 1939: AG der hydraulischen Kalk- und Portland-Cementfabrik zu Perlmoos (vorm. Angelo Saullich), danach: Perlmooser Zementwerke AG.

Laut Hauptversammlung vom 30.6.1939 wurde die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt. Die Gesellschaft, die bei ihrer Gründung das Stammwerk Kirchbichl-Perlmoos (Saullichwerk) und das Romanzementwerk in Kufstein besaß, vergrößerte ihren Besitzstand ständig und erwarb u.a.: 1894 das Portlandzementwerk in Scheibmühl und die Romanzementwerke in Oberpiesting und Lilienfeld (bestanden 1943 nicht mehr); 1905 durch Fusion mit der AG der Kaltenleutgebener Kalk- und Cementfabrik, Wien, die Portlandzementwerke in Mannersdorf (a. Leithaberge) und Achau und die Romanzementwerke in Kaltenleutgeben und Weißenbach-Taßhof (die letztgenannten drei Werke bestanden 1943 nicht mehr); 1908 das Portlandzementwerk in Judendorf (bestand 1943 nicht mehr); 1909 das Eggerlüthiwerk in Kirchbichl (1943 außer Betrieb) und das Romanzementwerk in Wachtl bei Kufstein (bestand 1943 nicht mehr); 1911 das Portlandzementwerk in Retznei; 1921 das Elektrizitätswerk "Kaiserwerke" in Söll bei Kufstein; 1926 das Portlandzementwerk Weissenegg; 1931 die Mehrheit der Aktien der Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz; 1939-1942 die Mehrheit der Aktien der "Ziag" Ziegelindustrie AG, Wien; 1940 das Portlandzementwerk in Wien-Rodaun durch Erwerbung der gesamten Aktien der Rodauner Cementfabrik AG, Wien; letztere Gesellschaft ging im Wege der Umwandlung in der Perlmooser Zementwerke AG auf.

Mit dem Erwerb von Rodaun sind sämtliche Gesellschaftsanteile der "Holbag" Holz- und Baustoff-Industrie GmbH in Wien auf die Gesellschaft übergegangen. Beteiligungen (1943): 1. Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz. 2. "Ziag" Ziegel-Industrie AG, Wien. 3. "Holbag", Holz- und Baustoff - Industrie - Gesellschaft mbH, Wien. Seit 1995 gehört das Unternehmen zum französischen Konzern Lafarge S.A.

Das Unternehmen gliedert sich in drei Geschäftsfelder: Zement, Beton und Kies sowie Gips. Seit 1997 ist die Perlmooser Zementwerke GmbH eine 100-%ige Tochter der Lafarge-Gruppe. Dies wurde auch durch die Namensänderung auf Lafarge Perlmooser GmbH symbolisiert.

Die Hauptverwaltungen der Gesellschaften Lafarge Perlmooser (Zement) und Lafarge Beton befinden sich in Wien. An insgesamt elf Produktionsstandorten in Österreich produzieren die beiden Unternehmen hochwertige Baustoffe. Größter Zementerzeuger Österreichs.

Der frühere Geschäftsbereich Dachbaustoffe, Lafarge Roofing, wurde am 1.3.2007 an das Private-Equity-Unternehmen PAI partners veräußert. Lafarge erwarb von dem neuen Unternehmen einen Anteil von 35 Prozent zurück.

 


Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Informationen: Lafarge, Aktienführer und Busso Peus Ff.