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Hohenlohe-Werke AG, Hohenlohehütte in Oberschlesien


Produktdetails     Artikel-Nr.: 7934
Datum: 20.05.1905
Nennwert: 1000 RM, Reichsmark
Branche: Bergbau
unentwerteter Originalzustand mit Coupons

Firmensitz: Hohenlohehütte, Welnowiec, Kattowitz, Deutschland, heute Polen
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 22,6 x 31
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 2-3, gut (VF), gebraucht
Coupons: ja, extra Blatt (angeklammert), 28-30 + ES
Druckerei: Giesecke & Devrient, Berlin, Leipzig
Besonderheit: Regionalhistorisch überaus bedeutend.
Versandformat: Standardgröße
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Hohenlohe-Werke AG
Hohenlohe-Werke AG
7934   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Gründeraktie - Gegründet 1905 unter dem Namen Hohenlohe-Werke AG. Bergbau auf allen Gruben, welche die Hohenlohe-Werke, Spólka Akcyjna, als Eigentümerin oder Pächterin besitzt. 1923 Änderung in: in Zaklady Hohenlohego - Hohenlohe-Werke Spólka Akcyjna. Der Großteil der Aktien wurde 1905 vom Fürsten zu Hohenlohe-Oehringen erworben. Durch Vertrag vom 15.12.1921 verkaufte die Gesellschaft die später bei der Teilung Oberschlesiens in Deutschland verbliebenen Bergwerkseigentumsrechte und Grundstücke an die 1921 gegründete Oehringen-Bergbau AG in Berlin für 34 Mio. Mark. Es handelte sich um die Steinkohlenbergwerke: Oehringen, Herzog von Ujest, Prinz Christian Kraft, Prinzeß Luise, Prinz August, Prinz Friedrich Karl, Prinz Hans, Prinzeß Margarete, Prinz Hugo, Karl Oswald, Herzogin von Ujest, Prinzeß Marie, Prinz Max, Diana, Apollo, Jupiter, Pluto, Neptun, Hackelberg, Sawada, Wilhelm Deutscher Kaiser und Zollern, das Braunkohlenbergwerk Ciochowitz und das Solquellenbergwerk Sosnitza.
1922 wurde die Mehrheit der Aktien an die französische "L'Union Européenne Industrielle et Financiere", Paris verkauft. Ende 1931 erwarb die Gesellschaft aus dem Petschek-Konzern 90 % an der Fulmen Oberschlesische Kohlenhandelsgesellschaft mbH in Kattowitz. Hierdurch übernahm man gleichzeitig die Kontrolle über die Czernitzer Steinkohlen-Bergbau AG. 1939 ordnete das Burggericht in Kattowitz die Einsetzung einer Zwangsverwaltung über das gesamte Vermögen der Gesellschaft an. 1940/41: Übergang der Steinkohlenbergwerke in den Besitz der Bergbauverwaltung Oberschlesien GmbH der Reichswerke Hermann Göring. Die Zinkgruben und Betriebe sind von einem großen Unternehmen der oberschlesischen Zinkindustrie angekauft worden. 1942: Lt. Bekanntmachung im Deutschen Reichsanzeiger wurden die Aktionäre aufgefordert, ihre Aktien bei dem kommissarischen Verwalter binnen einer Frist von 3 Monaten anzumelden.
Sehr dekorativer Druck von Giesecke & Devrient. Umstellungsstempel auf Zloty. Unentwertete Originalaktie in prima Erhaltung. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.
Detailbild
Hohenlohe-Werke AG