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AEG Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft, Berlin


Produktdetails     Artikel-Nr.: 9091
Datum: Juni 1942
Nennwert: 1000 RM
Branche: Elektro
letzte Anleihe in RM

Firmensitz: Berlin, Deutschland
Wertpapier Typ: Namenspapier
Wertpapier Art: Teilschuldverschreibung
Zinssatz: 4%, 25-jährig
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: ja, Lochung im Siegel
Erhaltung: 1-2, gut bis sehr gut, gebraucht
Druckerei: Giesecke & Devrient, Berlin, Leipzig
Besonderheit: Dekorative Papiere in vorzüglicher Erhaltung.
Versandformat: Standardgröße
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Preis
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AEG Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft
AEG Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft
9091   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Aus der Deutschen Edison Gesellschaft entsteht 1887 die "Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)". Zusammen mit Emil Rathenau betreibt Georg von Siemens die Entwicklung der AEG zu einem weltweit tätigen Konzern.
AEG ist einer der bekanntesten und traditionsreichsten Namen der deutschen Elekroindustrie. Die frühen Verbindungen zu Thomas A. Edison, später General Electric und zum Elektro- und Telekomgiganten International Tel. & Tel. (ITT) waren von großer wirtschaftsgeschichtlicher Bedeutung und Wichtigkeit. Obwohl die Gesellschaft als AG nicht mehr existiert ist der Markenname AEG bis heute in seinen angestammten Geschäftsbereichen weltweit noch alltäglich präsent.
Neben Produkten für die Elektrische Energietechnik und den Haushaltsbedarf, sogenannte "Weiße Ware" und Geräte zur Elektrogebäudeheizung, baute die AEG Straßenbahnen, Elektro- und Dampflokomotiven sowie im Tochterunternehmen NAG sogar auch Automobile. Vor und während des Ersten Weltkriegs war der AEG-Konzern nach Friedr. Krupp zweitgrößter Rüstungsproduzent im Deutschen Kaiserreich und baute unter anderem Flugzeuge für die deutsche Luftwaffe. In den 1930-er Jahren entwickelten AEG-Techniker das "Magnetophon" (Tonband) für die Tonaufzeichnung auf Magnetband.
Noch Anfang der 1990-er Jahre beschäftigte der Gesamtkonzern über 75.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt und war einer der größten, bekanntesten und renommiertesten Hersteller von Elektro- und Haushaltsgeräten. Bereits damals lag die Beteiligungsquote an Telefunken - mit der man später dann fusionierte - bei über 98%.
Diese originale Teilschuldverschreibung ist eine alte Version aus den Tagen mitten im 2. Weltkrieg - als einige der größten deutschen Firmen durch Kapitalerhöhungen und Anleiheemissionen versuchten zu neuem Geld zu kommen. Feinster, hochwertiger Sicherheitsdruck mit filigraner Bordüre von Giesecke & Devrient, im Original noch vielfach schöner als auf dem Bildschirm. Wasserzeichenpapier und Trockensiegel. Doppelblatt mit innen abgedruckten Bedingungen und Tilgungsplan. Vorzüglich erhalten. Zur Entwertung gelocht. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.