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Informationen zur Commerzbank Historie

Commerzbank Aktiengesellschaft


     

Beispiel verschiedener Commerzbank Aktien

....die Echten (!) - Originale Inhaberaktien der Commerzbank von ca. 1932 bis 1996. Commerzbank Aktien sind auf dem Sammlermarkt gesuchte Stücke. Aufwendige Sicherheitsdrucke der Wertpapierdruckerei Giesecke & Devrient. Feinste Bordürengestaltung und Topoptik. In den Währungen DM und RM verfügbar. Beste Erhaltung. Stücke in EUR gibt es nicht mehr, der Druck wurde nach 1996 eingestellt.



Die traditionsreiche Commerzbank AG wurde bereits 1870 in Hamburg als "Commerz- und Diskontobank in Hamburg" gegründet, im Mai 1872 wurden die ersten Aktien ausgegeben.

Anfang der zwanziger Jahre expandierte die Commerz- und Disconto-Bank sehr stark, indem sie zahlreiche Banken übernahm und Filialen eröffnete. Die wichtigste dieser Fusionen war 1920 der Zusammenschluss mit der Mitteldeutschen Privat-Bank aus Magdeburg, der zur Namensänderung in Commerz- und Privat-Bank führte. Im Jahr 1929 folgte die Verschmelzung mit der Mitteldeutschen Creditbank, einer Großbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Nach der Bankenkrise musste die Commerz- und Privat-Bank 1932 auf Anordnung der Reichsregierung mit dem Barmer Bank-Verein fusionieren.

Der heutige Name wurde 1940 angenommen. 1947/48 wurde der Konzern durch nachkriegsbedingte Gesetze der Besatzungsmächte in neun Filialgruppen aufgespaltet. Erst 1952 erfolgen die Eröffnungsbilanzen der Nachfolgeinstitute in DM.

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Aus dieser Zeit stammen die bis 2008 noch börsengültigen "Restquoten" die Anteile an der Altbank verbrieften.

An der Börse wurden diese alten Aktien als: "Commerzbank AG von 1870" gehandelt. Über viele Jahren war die Effectenspiegel AG unter Bolko Hoffmann mit fast 50% Großaktionär.

Diese führt Prozesse gegen die Commerzbank bei denen es um Ersatzansprüche aus der Enteignung des Vermögens in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone, um alte Vermögensgegenstände, das Firmenlogo und vor allem die Namensrechte ging. Bei Erfolg der Klagen oder einer einvernehmlichen Einigung sollte es zu einer größeren Zahlung an die Altbank-Aktionäre kommen. Bereits Ende der 1990-er Jahre gab es Kursspitzen für die Altbank-Aktien bis über 400 DM !
Es gab aber schließlich 2008 dann doch eine einvernehmliche Lösung mit der Effecten-Spiegel AG, nachdem deren Chef Bolko Hoffmann im August 2007 überraschend verstarb. Es erfolgte seitens der Commerzbank eine Abfindung an die Altaktionäre von 10,34 EUR pro Restquote.

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1958 erfolgte der Widerzusammenschluss zur Commerzbank AG in Düsseldorf. Ab 1970 werden die Geschäfte in Frankfurt zentralisiert - 1990 folgt auch die juristische Sitzverlegung dorthin.

Um die Commerzbank rankten sich ab den 1990-er Jahren immer wieder Übernahme- und Fusionsgerüchte und Spekulationen die nie Realität wurden. Man sagte der Deutschen Bank Interesse an der Commerzbank nach, aber auch mehreren ausländischen Adressen.

Bereits 2007 verhandelt man dann selbst mit der Allianz über den Kauf der Dresdner Bank, im Frühjahr 2008 wird deren Übernahme beschlossen. Allerdings muss die Commerzbank im Soge der weltweiten Finanzkrise zunächst auf staatliche Hilfe zurückgreifen um die Finanzierung des Dresdner Bank Kaufes überhaupt noch schultern zu können. Der Staat wird Miteigentümer bei der Commerzbank, die Dresdner Bank gehört ab 2009 offiziell zur Commerzbank und wird Zug um Zug vollständig integriert. Die vollständige Integration wird wohl spätestens 2011 über die Bühne gegangen sein.

Man muss anerkennen, dass beide Institute hierbei sehr behutsam und klug vorgegangen sind und kann schon heute dem neu fusionierten Institut eine sehr starke Marktstellung voraussagen, nachdem es zuvor große Befürchtungen gegeben hatte, dass die (zu teure) Dresdner Bank Übernahme die Commerzbank finanziell in die Knie zwingen könnte.

Die heute noch verfügbaren Aktienzertifikate sind bereits die letzten der Commerzbank AG, denn auch die Commerzbank hat wie fast alle DAX-Unternehmen schon vor vielen Jahren die Verbriefung der Aktien ausgeschlossen und auf eine Globalurkunde umgestellt.

 

Das Logo der neuen fusionierten Commerzbank: das Zeichen der ehemaligen Dresdner Bank in der gelben Farbe des früheren Commerzbank Logos.

 

Abb. Firmenzeichen: © Commerzbank AG
Bild Commerzbank Hochhaus: Hochtief AG
Aktienbilder, Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn


 

Commerzbank AG an der Börse (2007):
Derzeitiges Grundkapital (2005) EUR 1 408 751 234,80
Inhaber-Stammaktien, WP-Kenn-Nr. 803200 Inhaber-Stammaktien voll an der Börse zugelassen und eingeführt,
Stückelung: 541 827 398 Stückaktien - Stimmrecht: Je Stückaktie = 1 Stimme

Notiert: amtl. in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart;
im Ausland: Schweizer Börse (Hauptsegment), London, New York (ADR), Tokio
Notiert seit 5.11.1958
Seit 20.7.1998 Stückaktien o.N.; seit 1.10.1996 Stücknotiz zu DM 5,-; seit 29.5.1967 Stücknotiz zu DM 50; vorher Prozentnotiz

Commerzbank Aktiengesellschaft von 1870 an der Börse (2007)

Derzeitiges Grundkapital RM 100 Miro
Wertpapier-Kenn-Nr.: 803306, Stammaktien
Notiert: amtlich in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart - Letzter RM-Kurs 148 %
Großaktionär: Effectenspiegel AG
Letzte Börsennotiz 2008 - Handelsregisterlöschung 16.9.2008