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Zeittafel der Berliner Kraft- und Licht AG - Bewag

  Bewag Aktiengesellschaft
Berliner Kraft- und Licht AG


 

...natürlich Originalaktien - Echtheit vom Fachmann garantiert !

   Bewag Aktie, Berliner Krafz- und Licht Sammleraktie - echte Wertpapiere  

Originale Aktien von 1931 bis 1997. Nach der Integration in die Vattenfall Europe AG wird es keine neuen gedruckten Bewag Aktien mehr geben. Diese Wertpapiere stellen ein erhebendes Stück Geschichte der Berliner Elektrizität und Energieversorgung dar. Aktien ca. 20 x 30 cm - geeignet für handelsübliche Bilderrahmen. Aufwendige Sicherheitsdrucke der Wertpapierdruckerei Giesecke & Devrient und der Bundesdruckerei.


 

Als erstes öffentliches deutsches Elektrizitätsversorgungsunternehmen wird die Bewag am 8. Mai unter dem Namen "Städtische Elektricitäts-Werke", Aktiengesellschaft zu Berlin (A.G.StEW), von Emil Rathenau und Oskar von Miller als privatwirtschaftliches Unternehmen mit einem Aktienkapital von drei Millionen Mark gegründet. 50 % der Anteile hält die Deutsche Edisongesellschaft (DEG), 50 % befinden sich in Streubesitz.

Am 15. August Betriebseröffnung des ersten öffentlichen Kraftwerks Deutschlands in der Markgrafenstraße 35 in Berlin-Mitte am Gendarmenmarkt (Leistung: 540 kW).

Die "Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft" (AEG) übernimmt am 1. Oktober die A.G.StEW zu 100 Prozent als "Berliner Electricitäts-Werke", (BEW). Geschäftsführer sind Emil Rathenau, Oskar von Miller und Felix Deutsch.

Das Kraft- und Fernheizkraftwerk der Technischen Hochschule Charlottenburg übernimmt die Dampfversorgung sämtlicher Hochschulgebäude. Die Erzeugungskapazität beträgt 35 Megawatt.

Das Heiz- und Elektrizitätswerk Buch geht in Betrieb und liefert Dampf für Heiz- und Wirtschaftszwecke sowie zur Warmwasserversorgung des Hospitals.

Emil Rathenau stirbt. Am 1. Oktober wird die BEW hundertprozentiges Eigentum der Stadt Berlin und nennt sich "Städtische Elektrizitätswerke Berlin" (StEW).

Umwandlung des Unternehmens in eine städtische Aktiengesellschaft mit dem Namen "Berliner Städtische Elektrizitätswerke Aktiengesellschaft" (Bewag) am 24. November. Alle Aktien sind im Besitz der Stadt Berlin. Das Grundkapital beträgt 100 Millionen Mark.

Das Kraftwerk Charlottenburg liefert zum ersten Mal Dampf in ein neu gelegtes Dampfnetz mit einem Anschlusswert von 27 Megawatt.

Aus dem damals größten und modernsten Elektrizitätswerk Europas, dem Kraftwerk Klingenberg, wird schrittweise die Dampfversorgung angrenzender Bezirke aufgenommen. Das Kraftwerk Steglitz wird in ein Heizkraftwerk mit Gegendruckanlage umgebaut.

Ein internationales Konsortium gründet am 11. Mai die "Berliner Kraft- und Licht-Aktiengesellschaft" (BKL), um die der Stadt gehörenden Elektrizitätswerke als gemischtwirtschaftliches Unternehmen zu erwerben. 

Zusammenlegung der "Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG" mit der BKL. Die neue Gesellschaft erhält am 23. November den Namen "Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft".

Auf Weisung der sowjetischen Zentralkommandantur wird im Juni die Spaltung der Bewag vollzogen. Die Geschäftsräume werden am 4. Dezember aus der Luisenstraße in das Shellhaus im westlichen BezirkTiergarten verlegt. Die "Ost-Bewag" wird in ein neues östliches Handelsregister eingetragen.

Auftrennung des Verbundbetriebs zwischen Ost- und West-Berlin. West-Berlin wird am 4. März zur "Strominsel".

Integration der EVB in den Stammbetrieb Bewag. Die Hauptverwaltung wird in die Puschkinallee 52 in Berlin-Treptow verlegt. Nach fast fünfzigjähriger Trennung ist seit 1. Januar wieder eine Bewag für die Versorgung Berlins zuständig.

Die Bewag beschließt auf ihrer Hauptversammlung am 14. Dezember, dem geänderten Sprachgebrauch Rechnung zu tragen. Das Unternehmen heißt nun nicht mehr "Berliner Kraft- und Licht (Bewag)-Aktiengesellschaft" sondern "Bewag Aktiengesellschaft".

Am 9. August teilt E.ON mit, seine Anteile an der Bewag (49 %) an die Hamburgische Electricitätswerke AG (HEW) verkaufen zu wollen.

Seit 11. Februar 2002 halten die HEW 89,6 Prozent des Aktienkapitals der Bewag, entsprechend 92,1 Prozent der Stimmrechte. Die übrigen 10,4 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Inhalt und Seitengestaltung © Joachim Hahn
Information und Bilder von der Bewag AG