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Kleine Frimengeschichte der BBS Kraftfahrzeugtechnik

BBS Kraftfahrzeugtechnik AG


Für Sport - Tuning und Standardausstattung - BBS Alufelgen

   
Bilder: BBS

Alle bekannten Tuner und Hersteller verwenden BBS Felgen


Bild: BBS

1970
Heinrich Baumgartner und Klaus Brand gründen in Schiltach eine kleine Produktionsstätte für Karosserieteile aus Kunststoff. Die Initialen der beiden Gründer sowie die des Ortes ergeben den Firmennamen BBS.

1972
Die Produktion einer neuartigen dreiteiligen Rennfelge läuft an. Diese neue Technologie setzt sich innerhalb weniger Jahren als Garant für Erfolge im Motorsport durch. Aus der Ideenschmiede entwickelt sich ein Produktionsunternehmen.

1976
BBS gründet die erste ausländische Tochterfirma in Frankreich. Die Internationalisierung beginnt.

1979
Martin Braungart tritt als dritter Gesellschafter in die Geschäftsführung ein.
 

1983
In diesem Jahr gelingt es, die Herstellung der dreiteiligen Rennsportfelge serientauglich für den Straßenbetrieb zu perfektionieren. Das RS-Rad ist geboren. Dieses Rad findet reißenden Absatz und löst einen wahren Boom aus. Im gleichen Jahr werden die Tochterfirmen BBS of America und BBS Japan Ltd. gegründet.

1987
Die bisherige GmbH & Co. KG firmiert nun als BBS Kraftfahrzeugtechnik AG und geht an die Börse. Die Notierung der Aktie erfolgt in Frankfurt und Stuttgart. Klaus Brand wechselt von der Geschäftsleitung in den Aufsichtsrat, und Heinrich Baumgartner wird Vorstandsvorsitzender. Martin Braungart übernimmt das technische Vorstandsressort. Dritter Mann im Vorstand wird Klaus Bukenberger, verantwortlich für die kaufmännische Verwaltung und den Vertrieb.

1990
Im 20. Jahr der Firmengeschichte überschreitet BBS die Schallgrenze von 200 Mio. DM Umsatz und ist mittlerweile auch wichtiger Ausstatter von Automobilherstellern wie Audi, BMW und VW sowie von vielen erfolgreichen Rennsportteams auf der ganzen Welt.

1994
Das bislang erfolgreichste Motorsportjahr der Firmengeschichte: Auf BBS Rädern werden die Formel 1, die IndyCar-Serie, die DTM und der ADAC Tourenwagen Cup gewonnen.

1995
25-jähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass setzt BBS mit dem neuen RSII-Rad wiederum Maßstäbe auf dem Markt für Leichtmetallräder. Es verbindet bewährte Qualität mit richtungweisender Innovation. Die zweite Formel-1-Weltmeisterschaft mit Michael Schumacher auf Benetton Renault wird gewonnen.

1997
BBS ist erneut größter Ausstatter der IndyCar-Serie sowie erstmals Hauptausstatter der Formel 1 mit fünf Teams und zehn Fahrzeugen auf BBS Rädern.

1998
BBS rüstet in der Formel 1 sechs Teams mit insgesamt zwölf Fahrzeugen aus.

1999
BBS gewinnt in der Automobilindustrie weitere wichtige Kunden wie Daimler-Chrysler, Porsche, Ferrari und Jaguar. Grundsteinlegung für einen weiteren Fertigungsstandort in Herbolzheim bei Freiburg.

2000
Im März wird das neue Lager und Logistikzentrum auf einer Fläche von 7.000 qm am Fertigungsstandort Herbolzheim in Betrieb genommen. BBS gewinnt die Formel 1 mit Ferrari und Michael Schumacher und wird GP-500er-Weltmeister mit Suzuki und Kenny Roberts. BBS kann einen deutlichen Umsatz - und Gewinnzuwachs verzeichnen und freut sich über ein Rekordwachstum.

2001
BBS rüstet in der Formel 1 sechs Teams mit insgesamt zwölf Fahrzeugen aus. Im August wird auf einer Fläche von 8.000 qm die neue Lackieranlage am Fertigungsstandort Herbolzheim eröffnet. BBS gewinnt zum zweiten Mal mit Ferrari und Michael Schumacher die Formel 1 und wird GP-125er-Weltmeister mit Gilera und Manuel Poggiali.

2002
Die neue Lackieranlage in Herbolzheim wird als die umweltfreundlichste Anlage weltweit vom Bundesumweltminister ausgezeichnet. BBS erhält den Podio Award für die Entwicklung innovativer Lösungen für Ferrari-, Ferrari-Formel-1- und Maserati-GT-Fahrzeuge und wird als Zulieferer vortrefflicher Qualität ausgezeichnet. Michael Schumacher wird zum fünften Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister, zum dritten Mal in Folge mit Ferrari. Das Abt-Team gewinnt mit Laurent Aiello im BBS-bestückten Audi TT-R die Deutschen Tourenwagen Masters.

2003
Ein wichtiger Fortschritt in der Verfahrensentwicklung: die Trockenbearbeitung der Aluminiumräder. Dieses weltweit erstmals eingesetzte Verfahren spart Rohstoffe und unterstreicht einmal mehr die Vorreiterrolle von BBS auch beim Thema Umweltschutz. Michael Schumacher wird zum sechsten Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister.

2004
Das neue Technologie-Highlight: Air Inside Technology. Die Hohlkammertechnologie sorgt nicht nur für Gewichtseinsparungen, sondern erhöht auch die Festigkeit. Michael Schumacher wird zum siebten Mal auf BBS Rädern Formel-1-Weltmeister.

2005
BBS nimmt den dritten Bauabschnitt des Werks in Herbolzheim in Betrieb. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte starten mit BBS Rädern ausgerüstete Fahrzeuge bei der Rallye nach Dakar. Das X-Raid Team unter Leitung von Sven Quandt unterzieht die BBS Räder mit den BMW X3 einem gnadenlosen Härtetest.

2006

Michael Schumacher beendet seine beispiellose Karriere, nachdem er alle sieben Weltmeistertitel auf BBS Rädern gewonnen hat. In diesem Jahr gewinnen Rennteams weltweit 26 Seriensiege auf BBS Felgen. BBS gewinnt insgesamt sechs nationale und internationale Preise: Best Brand der "auto motor und sport", Best Quality der "sport auto", Innovation Award der automechanika, Innovation Award der SEMA Motorshow, Wahl zum schönsten Rad des Jahres der "Auto-Bild Sportscars" und Best Brand der "Motorsport aktuell".

Im Jahr 2007 gerät BBS in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten und die belgische Punch International NV übernimmt das operative Geschäft.

Leider werden Zusagen für den Erhalt der Produktion am Stammsitz in Schiltach nicht eingehalten und bereits 2008 wird die Zusammenfassung der Gesamtproduktion in Herbolzheim bekannt gegeben.

 

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BBS an der Börse: Stand 2006 - Derzeitiges Grundkapital 2002 EUR 6,144 Mio

EUR 3,072 Mio Inhaber-Stammaktien, WP-Kenn-Nr. 519620 - Stückelung: 1 200 000 Stückaktien - Stimmrecht: Je Stückaktie = 1 Stimme

EUR 3,072 Mio Inhaber-Vorzugsaktien, WP-Kenn-Nr. 519623 - Stückelung: 1 200 000 Stückaktien - Stimmrecht: stimmrechtlos
Besondere Rechte der Vorzugsaktien: Kumulative Vorzugsdividende von EUR 0,13 mit Nachzahlungsanspruch.

Genehmigtes Kapital EUR 3,072 Mio (St.-Akt. und/oder Vorz.-Akt.)
Gem. HV vom 11.5.2001; befristet bis 10.5.2006

Notiert: im Geregelten Markt in Frankfurt/M. und Stuttgart und im Freiverkehr in Berlin und Hamburg - Notiert seit 4.5.1987; Emissions DM 410,- Seit 30.8.1999 Stückaktien o.N.; vorher Stücknotiz zu DM 50,-

 

Infos aus dem Archiv der BBS AG