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Kolb & Schüle AG, Kirchheim-Teck


Produktdetails     Artikel-Nr.: 5899
Datum: April 1961
Nennwert: 100 DM
Branche: Textil
unentwertet, Coupons

Firmensitz: Kirchheim, Baden-Württemberg, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 1-2, gut bis sehr gut
Coupons: ja, extra Blatt, angeschnitten, 51-60 + ES
Druckerei: Belserdruck, Stuttgart
Besonderheit: Jahrgang, der nur selten angeboten wird.
Versandformat: Standardgröße
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Kolb & Schüle AG
Kolb & Schüle AG
5899   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Traditionsreiche schwäbische Textilgesellschaft deren operatives Geschäft aufgegeben wurde. Die Ursprünge liegen im Jahr 1760 als Johannes Kolb eine Spezerei- und Ellenwarenhandlung am Marktplatz in Kirchheim unter Teck eröffnete. Mit zwei Webergesellen aus der Schweiz fertigte er auf zwei Webstühlen gestreiftes Bettbarchent, Halstücher für Frauen und Schnupftücher aus Baumwolle. Die AG Gründung erfolgt 1898 als "Mechanische Buntweberei vorm. Kolb & Schüle AG". 1926 fusioniert man mit der Mechanische Flachsspinnerei Bayreuth AG. 1938 wird die Göppinger Gutmann & Co. GmbH übernommen. Die Firma Carl Faber & M. Becker in Weilheim an der Teck wurde 1968 erworben. Im Jahre 1980 wurde in Münsingen-Böttingen eine Näherei-Filiale eingerichtet. Kolb & Schüle stemmt sich lange erfolgreich gegen die Probleme der deutschen Textilindustrie. Trotzdem muß das operative Geschäft in den 1990-er Jahren aufgegeben werden, endgültig Schluß war 1997.
Der Aktienmantel samt umfangreichem Immobilienbesitz geht an Günther Minninger. 1999 erfolgte die Verschmelzung mit der Masternet GmbH zur Masternet AG mit Sitzverlegung nach Hannover, das neue Geschäft sollte auf auf den Telekommunikationsbereich ausgerichtet sein. Die Sanierung bzw. Neuausrichtung gelingt nicht. Der Immobilienbesitz in Kirchheim ist nur schwer zu verkaufen, sonstige Aktiva fehlen. Immer wieder keimten auch Spekulationen um den Aktienmatel auf. 2000 stellt der Hauptgläubiger Deutsche Bank den Insolvenzantrag. Ab 2003 erlischt die Mantelspekulation vollständig.
Die Aktien bis 1969, altes und neues Druckbild, wurden bei Belser in Stuttgart gedruckt, der letzte Jahrgang 1995 wechselte zu Oldenbourg nach München. Unetwertete Aktien mit Coupons in Toperhaltung. Bildbeispiel, Nummern weichen ab.