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AKS Augsburger Kammgarn-Spinnerei, Augsburg


Produktdetails     Artikel-Nr.: 5164
Datum: April 1976
Nennwert: 50 DM
Branche: Textil
unentwertet und mit Coupons

Firmensitz: Augsburg, Bayern, Deutschland
Wertpapier Typ: Inhaberaktie
Wertpapier Art: Stammaktie
Größe in cm ca.: 20 x 30
Entwertet: nicht entwertet
Erhaltung: 1-2, sehr gut, wie neu
Coupons: ja, extra Blatt, angeschnitten, 10-20 + ES
Druckerei: R. Oldenbourg, München
Besonderheit: Der letzte DM-Aktienjahrgang der AKS.
Versandformat: Standardgröße
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AKS Augsburger Kammgarn-Spinnerei
AKS Augsburger Kammgarn-Spinnerei
5164   Wertpapiere zu Sammlerzwecken - Bildbeispiel - Texte © geschützt
Breits im Jahr 1834 Gründung durch den Nürnberger Johann Anton Friedrich Merz. Wegen preisgünstiger Wasserkraft verlegte er seine zuvor mit Pferdekraft betriebene Kammgarnspinnerei Merz & Co nach Augsburg. Ungewönlich attraktive Sozialleistungen sollten die Mitarbeiter an die Fabrik binden. Als Maß für die Größe einer Spinnerei dient die Anzahl der vorhandenen Spindeln. Diese wurden von 4500 bei der Gründung durch Merz auf den Höchststand von 96.328 Spindeln im Jahr 1933 erhöht. Vor dem Zweiten Weltkrieges produzierten 2400 Mitarbeiter 2,7 Millionen Kilogramm Garn.
Im Februar 1944 wurden 90 % der Augsburger Kammgarn-Spinnerei zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis 1957. 1973 erwarb Hans Glöggler die Aktienmehrheit, so dass die AKS beim Zusammenbruch des Glöggler-Imperiums 1976 in Existenznot geriet. Die Bayrische Landesbank finanzierte den Neustart (durch eine Kapitalerhöhung mit diesen Aktien) und 1986 war die AKS wieder Marktführer in Deutschland. In diesem Jahr wurden 6 Millionen Kilogramm Garn verarbeitet (56.000 Spindeln, 860 Beschäftigte).
1998 gezielte Trennung von den Altlasten aus der betrieblichen Altersversorung. Grundstücke, Gebäude und Maschinen werden an die Mehler AG in Fulda für 20 Millionen DM verkauft und AKS mietet diese dann an. Im Januar 2002 Insolvenzantrag für die Spinnerei. Die Färberei arbeitet weiter und wird aber 2004 ebenfalls geschlossen. 2006 keimen kurz Hoffnungen zur Genesung der AG auf die sich aber wieder zerschlagen. Danach wird das Gelände zum AKS-Firmenpark. Fremdfirmen, Künstler und eine Schule lassen sich nieder. Große Teile des Komplexes werden seit 2010 zur Neubebauung abgerissen. Der Börsenmantel ist noch lange börsennotiert (Stand 2014).
Moderner Aktien-Sicherheitsdruck von Oldenbourg. Vorzüglich erhalten, unentwertet und mit angeschnittenem Couponbogen. Im Sammlermarkt ist bislang nur dieser eine Jahrgang des Jahres 1976 bekannt. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.