Francke Werke Aktiengesellschaft, Bremen

Datum: August 1937
Nennwert: 1000 RM
Branche: Maschinen, Anlagen, Sanitär, Metalle
unentwertete RM-Emission
59,50 EUR *
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Einheit: Stk.
Produktdetails - Artikel-Nr.: 8350
Firmensitz Bremen , Deutschland
Wertpapier Typ Inhaberaktie
Wertpapier Art Stammaktie
Größe in cm ca. 20 x 30
Entwertet nicht entwertet
Erhaltung 2, gut, gebraucht
Druckerei Schünemann, Bremen
Besonderheit Regionalhistorisch überaus interessant.
Versandformat Standardgröße

Firmendetails
Im Jahr 1872 eröffnete Carl Wilhelm Francke (1843-1931) eine Installationswerkstatt. Bereits 1875 Verlegung des Werkes in die Bachstraße. Nach schnellem Wachstum hin zum zum Großbetrieb baute man vor allem Gas- und Wasserwerke, Apparate, Behälter (Gasbehältern, Großtankanlagen) und Kräne, Transportanlagen und Hebewerkzeuge, Projektierung von Gas- und Wasserwerken, Kanalisations- und Kläranlagen sowie Instandsetzung von Lokomotivkesseln. 1908 erneut Bau eines größeren Werkes am Seefelde. Die oHG wurde 1921 in eine Komanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), 1925 in die Francke Werke AG umgewandelt. Die Börsennotitz erfolgte im Freiverkehr Hamburg. In der Spitze beschäftigten die Francke-Werke fast 2.000 Mtarbeiter.
1951 wird wegen leerer Kassen das Insolvenzverfahren eingeleitet, in Folge wird die AG abgewickelt und aufgelöst. Der Konkurs war 1955 abgeschlossen. Der operative Geschäftsbetrieb wurde an einen Düsseldorfer Kaufmann verkauft und florierte gewinnbringend weiter. Stimmen wurden laut, daß das Konkursverfahren übereilt eingeleitet und gar nicht nötig gewesen wäre. Jedenfalls hat die Abwicklung zu der damals in Deutschland einmaligen Konkursquote von hundert Prozent, das heißt zur vollen Befriedigung der Gläubiger-Ansprüche geführt. Einen ausführlichen Bericht hierzu findet man in der Spiegel-Ausgabe 39/1955 den man mit wenig Mühe auch online findet (www.spiegel.de/spiegel/print/d-31971232.html).
Die alten Aktien sind völlig original und nicht entwertet. Sie wurden noch in der alten Bremer Druckerei von Carl Schünemann hergestellt. Zusätzlich ist noch vom ehemaligen Couponbogen der Erneuerungsschein übrig sowie eine Lieferbarkeitsbescheinigung. Bildbeispiel, Nummern können abweichen.
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