Infoticker 2021 - aktuelle Informationen zum Sammelgebiet DM-Aktien

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Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen ohne jegliche Gewähr. Bei verändertem Informationsstand werden ggf. Korrekturen vorgenommen. Für konstruktive Hinweise (bitte per Email oder Telefon) bedanke ich mich. Die Chronologie geht von unten nach oben. Der erste Eintrag des Jahres steht ganz unten, der jeweils neueste ganz oben.

 

Huta Hoch- und Tiefbau AG, Hannover - Huta-Hegerfeld Aktiengesellschaft, Essen
1904 als GmbH gegründet, ab 1907 firmiert man als Lolat-Eisenbeton-Breslau AG. 1917 Änderung des Firmennamens in HUTA Hoch- und Tiefbau-AG.
Bereits 1911 Übernahme der renommierten G.A. Wayss, Beton- und Tiefbauunternehmung in Wien. Deren bisheriger Inhaber K. K. Baurat G. A. Wayss war der bekannte Erfinder der Eisenbetonbauweise. Die Firmenbezeichnung G. A. Wayss wurde dort beibehalten und die Firma in eine GmbH umgewandelt, deren Geschäftsanteile vollständig von HUTA übernommen wurden. Gleichzeitig wurden Filialen in Linz und Salzburg errichtet.
Die HUTA betrieb zudem Niederlassungen in ganz Deutschland. 1946 Sitzverlegung nach Hannover, 1966 nach Essen. 1967 Verschmelzung mit der 1962 erworbenen E. Hegerfeld Industriebau KG in Essen zur HUTA-Hegerfeld AG. Die Mitarbeiterzahl lag in besten Zeiten bei über 3000.
Aus der DM-Zeit kennt der Sammlermarkt 5 Emissionen von 1953 bis 1963 der HUTA Hoch- und Tiefbau-AG als Blankopapiere (teils 100, teils 500 DM, manche Jahre beide), die 500 DM von 1962 auch gelaufen. Von Huta Hegerfeld gibt es Emissionen aus den Jahren 1967 (100 DM, auch Vorzug und 500 DM) und 1973 (50 DM und 100 DM). Die alten Aktien bis 1963 wurden bei Oldenbourg gedruckt, mit Umbenennung in Huta-Hegerfeld wechselte der Druck zu Giesecke & Devrient.

 

 

Papierfabrik Weissenstein Aktiengesellschaft, Pforzheim-Dillweissenstein
Die letzte gedruckte Emission, die 5 DM Aktie von 1998 kam über Auslieferungen und Altaktionäre in den Sammlermarkt. Heute hat mich ein Kunde darauf aufmerksam gemacht, dass auf der Aktie ein Druckfehler ist. An der markierten Stelle  > hier auf dem Bild  steht PRORZHEIM statt PFORZHEIM. Würde mich freuen, wenn der eine oder andere mal bei sich nachschaut und mir per Email Bescheid gibt ob das bei allen Stücken so ist. Möglicherweise auch auf der 50-er des Jahres 1995. Da kann ich nicht nachsehen, ich habe davon derzeit keine am Lager.
Nachtrag: Rückmeldungen haben bis jetzt ergeben, dass wohl die gesamte Druckauflage der 5 DM Aktie den Druckfehler enthält, die 50-er von 1995 dagegen ohne diesen Fehler ist.

 

 

Rheinstahl-Union Maschinen- und Stahlbau AG
Im Zuge der Neuordnung der Eisen- und Stahlindustrie entstand die Rheinstahl-Union im Oktober des Jahres 1952 in Folge der Entflechtung der Vereinigte Stahlwerke AG i.L.
Zu diesem Zeitpunkt gehörten zum Rheinstahl Konzern auch die Hannoversche Maschinenbau-AG (HANOMAG), Hannover; Eisenwerk Wanheim GmbH, Duisburg-Wanheim; Nordseewerke Emden GmbH, Emden; Dortmunder Union Brückenbau-AG, Dortmund; Wagner & Co. Werkzeugmaschinenfabrik mbH, Dortmund; Siegener Eisenbahnbedarf AG, Dreis-Tiefenbach; Concordiahütte GmbH, Bendorf; Stahlbau Eggers GmbH; Hamburg.
Der Rheinstahl-Konzern geriet Ende der 1960er-Jahre jedoch in finanzielle Bedrängnis. Im Februar 1973 wurde bekannt gegeben, dass die August Thyssen-Hütte AG eine Mehrheitsbeteiligung an der Rheinstahl AG anstrebt was bereits im März 1973 der Fall war. Die Weiterverarbeitungs- und Maschinenbaubetriebe wurden in die Rheinstahl AG überführt, die Stahlerzeugung auf die August Thyssen-Hütte übertragen. 1976 wurde der Name "Rheinstahl" dann aufgegeben und der gesamte Konzern unter dem neuen Markenzeichen, bestehend aus dem Rheinstahl-Bogen und dem Schriftzug Thyssen, zusammengefasst.
Bekannt wurde insbesondere die Rheinstahl Union Brückenbau AG, durch Bauwerke wie den Assuan-Staudamm in Ägypten und die Zoobrücke in Köln.
Diese seltenen Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Sie haben zur Entwertung eine Nadelperforation. Druck auf Wasserzeichenpapier, mit einem seltenen, vermutlich Firmeneigenen Wasserzeichen.
Der Sammlermarkt kennt in gedruckter Form nur den Jahrgang 1953, 100 und 1000 DM auch "gelaufen" (nummeriert), zwei große Nennwerte 100tsd. und 1 Million nur als Probedruck.
Hier die  > 100 DM und  > 1000 DM aus dem Druckereiarchiv und ein Couponbogen zur 100er.

 

 

Befristetes Sammler-Aktionsangebot (bis Ostermontag 5.4.2021)
Verlag A. Schmidt Aktiengesellschaft, Würzburg
In der Zeit als der Verlag seine Börseninformationen herausgab (ca. 1989 bis 1996) steckte das Internet in Deutschland allenfalls in den Kinderschuhen, eher in den Strampelhosen.
Ich kenne die Zeitschriften noch aus eigenem Erleben, habe einige davon in meinen frühen Börsenjahren gelesen.
Da sehr viele DM-Sammler hier im Blog mitlesen, gibt es das aktuelle Sammler-Angebot heute mal nicht als Email, sondern direkt hier:
Alle Aktien sind ungelocht, rückseitig aber als Sammlerstücke gestempelt. Alle haben einen Couponbogen, da zwei Mal Dividende bezahlt wurde beginnt der jeweils bei der Nummer 3.

  • 50 DM von 1993 zu 14,95 pro Stück mit Couponbogen

  • 500 DM von 1993 zu 23,95 pro Stück mit Couponbogen

  • 5000 DM von 1990 zu 31,95 pro Stück mit Couponbogen

  • 5000 DM von 1992 zu 35,95 pro Stück mit Couponbogen

Der Versand kostet bei Einzelstücken EUR 3,05. Alle 4 Aktien im Paket kosten 84,95 bei freiem Versand. Die Bezahlung erfolgt vorab per Banküberweisung, bei Stammkunden auch auf Rechnung. Bestellungen bitte per Email an info@sammleraktien-online.de  Der Versand erfolgt nach Bestelleingang. Dieses Angebot ist gültig bei Direktbestellung per Email bis max. 5. April 2021 bzw. so lange der Vorrat reicht.

Alle Bilder können Sie  > hier ansehen.

Aktionsangebot - Ende

 

 

Dortmunder Union Brauerei AG, Dortmund
Kurzvorstellung einer eher selten angebotenen Version der Dortmunder Union.
Es ist der Nennwert  > 500 DM aus dem Jahr 1963 mit einem  > restlichen Couponbogen  - als Probedruck von Giesecke & Devrient.

 

 

EOS Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Düsseldorf
Im Jahr 1926 als Excelsior Lebensversicherungs-AG in Berlin gegründet. 1933 Fusion mit der Eos Deutscher Bestattungs- und Lebensversicherungs-Verein AG zur "Eos und Excelsior Deutsche Volks- und Lebensversicherungs-AG". In Folge wird der Firmensitz nach Düsseldorf verlegt.
1936 wurde die Saarland Lebensversicherungs-AG übernommen, 1937 die BLV Bestattungs- und Lebensversicherungsverein a.G. in Berlin und 1938 die Lebensversicherungsgesellschaft Schwaben VVaG in Stuttgart. Im Jahr 1970 wird der Firmensitz nach München verlegt.
Im Jahr 1974 schließt man sich mit der Aachen-Leipziger, der Berlinischen Feuer, der Saar-Rhein Allgemeine, der Salus und der Vereinigte Krankenversicherung zur Vereinigte Versicherungsgruppe(Kurzform: "Vereinte") zusammen. Zu diesem Zeitpunkt war die Swiss Re aus Zürich der Großaktionär. 1996/97 übernimmt die Allianz die bis dahin immer noch börsennotierte Vereinte Versicherung AG. Im Jahr 2002 erfolgt der Squeeze Out der restlichen Aktionäre, die Vereinte wird vollständig in den Allianz-Konzern integriert.
Diese Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Sie haben zur Entwertung eine Nadelperforation und das typische rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke.
Der Sammlermarkt kennt in gedruckter Form unter dem Namen EOS Lebensversicherung nur diesen Jahrgang 1965, 100 und 1000 DM, beide auch gelaufen (nummeriert), diese aber mit rotem Entwertungsstempel auf der Vorderseite. Aus dem Jahr 1956 ist unter dem Namen EOS Volks- und Lebensversicherungs-AG noch eine Emission bekannt, aber im Markt nicht verfügbar.

 

 

Fr. Hesser Maschinenfabrik-Aktiengesellschaft, Stuttgart - Bad Cannstatt
Die FR. HESSER AG wurde bereits im Jahr 1861 durch Friedrich Hesser gegründet und war seit 1911 eine Aktiengesellschaft. Hesser war bis in die 1970-er Jahre ein renommierter Hersteller von vollautomatischen Verpackungsmaschinen für die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie. In zwei Schritten, in den Jahren 1969 und 1977 wurde Hesser von Bosch übernommen und arbeitet heute zusammen mit anderen von Bosch übernommenen Firmen als "Bosch Packaging". Der alte Name Hesser AG blieb aber noch einige Jahre erhalten.
Aus der DM-Zeit sind alte Emissionen aus den Jahren 1955, 1957 und 1960 unter dem Namen Fr. Hesser Maschinenfabrik bekannt. Hiervon kennt der Sammlermarkt allerdings nur ganz wenige Blankopapiere aus dem Druckereiarchiv. Der einzige Jahrgang der späteren Fr. Hesser AG ist 1981, bekannt in zwei Nennwerten.
Hier die Bilder der Aktien  > 1000 DM 1957 und  > 1000 DM 1960

 

 

Frankenluk Aktiengesellschaft, Bamberg
In den Bezirken Naila und Münchberg war bis 1922 das Überlandwerk "Bayerisches Vogtland tätig". Deren Versorgungsanlagen gehörten vorher der AG für Licht- und Kraftversorgung Dresden-München. Durch Übernahnme dieser Anlagen entstand 1923 die Fränkische Licht- und Kraftversorgung Aktiengesellschaft.
1993 entseht der neue Name Frankenluk AG. Börsennotiz im Freiverkehr München. Großaktionär war mit 99,2 % die GAH Anlagentechnik AG in Heildelberg. Diese nimmt Frankenluk 2002 durch Squeeze-Out von der Börse.
Frankenluk ist operativ weiterhin selbstständig tätig und firmiert zunächst als Frankenluk Energieanlagenbau GmbH weiterhin in Bamberg. Das operative Geschäft (Hochspannungsanlagen, Umspannwerke, Schaltanlagen, Energietechnik, Anlagenbau etc.) wurde dann in die Omexom Frankenluk GmbH überführt.
Die AG betreibt heute die Verwaltung des Immobilienvermögens, die gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung und die Beteiligung an Unternehmen im Leitungs- und Schaltanlagenbau.
Diese extrem seltenen Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Sie haben zur Entwertung nur das typische rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke. Vorderseitig keine Lochung oder Nadelperforation, aber die Nummer 0000.
Die verfügbaren Stückzahlen waren gering, einstellig, kaum mehr als R10. Sehr schön zu sehen ist selbst auf der Bildschirmabbildung auch das Wasserzeichen von Oldenbourg "RO".
Der Sammlermarkt kennt in gedruckter Form nur diese Aktien des Jahrgangs 1998 in 4 Nennwerten, 2 davon sehr große und zwei "normale". Gelaufene (nummerierte) Papiere sind meines Wissens nicht bekannt.
Hier die Bilder:  500 DM von 1998 50 DM von 1998 und der "krumme" große Nennwert  4,86 Millionen DM (97200 x 50).

 

 

Gasanstalt Kaiserslautern AG, Kaiserslautern
Die Gasanstalt Kaiserslautern AG war ein Energieversorger für die Stadt Kaiserlautern und das regionale Umland. Im Jahr 2011 erfolgte die Verschmelzung der Gasanstalt Kaiserslautern AG mit der TWK Technische Werke Kaiserslautern Versorgungs-AG in die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG.
Zuvor war für die Restaktionäre der Gasanstalt ein Squeeze Out beschlossen worden, der festgelegte Abfindungsbetrag betrug 131,28 Euro je Aktie. Die heutige SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG liefert Strom, Gas und betreibt mit Bussen den öffentlichen Nahverkehr.
Aktien der Gasanstalt Kaiserslautern AG gibt es aus vielen Jahren ab 1954, insgesamt 11 Emissionen ,die meisten als  Blanko-Aktien. Diese stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg in München. Sie haben zur Entwertung die typische Nadelperforation und das rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke. Die verfügbaren Stückzahlen waren gering, einstellig, kaum mehr als R10. Gelaufene (nummerierte) Papiere sind meines Wissens nur aus den Jahren 1979 und 1994 bekannt.
Hier im Bild die 50 DM von 1979  und die 50 DM von 1988.

 

 

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, München
Von der Münchener Rück gibt es aus den Jahren 1994 und 1999 ein paar Aktien, die alles andere als Massenware sind.
Bemerkenswert, dass es von der 1999er Emission gleich 2 Ausgaben im Abstand von nur einem Monat gibt. Vom Januar und vom Februar existieren jeweils eine 1-er, 10-er und 100-er Stückelung.
Die Januar-Ausgabe gibt es "gelaufen" und als Blankodrucke, die Februar-Emission ist meines Wissens nur als Blankodruck aus dem Druckereiarchiv (R. Oldenbourg, München) bekannt.

Hier die 10.000 von 1994,  die 100.000 von 1994,  die 10er von 1999  und die 100er von 1999.

 

 

Neue Bank Aktiengesellschaft, Oldenburg
Über die Neue Bank Aktiengesellschaft aus Oldenburg ist in alten Branchen- oder Börsenführern praktisch nichts mehr zu finden. Eine Börsennotiz hat es offensichtlich nie gegeben. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde sie Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre von einer Konkurrentin übernommen.
Genau so rar wie die Informationen über die Bank sind deren alte Aktien. Es gibt nur einen einzigen Jahrgang aus der DM-Zeit, die Emission 1972, vermutlich die Gründeremission. Drei Nennwerte, 100, 1000 und 10.000 DM sind bekannt. Extrem seltene Probedrucke aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Guillochendruck, Trockensiegel, Nadelperforation zur Entwertung und das typische rückseitig bedruckte Papier von Oldenbourg kennzeichnen diese seltenen Aktien. Minimale Auflage im unteren 1-stelligen Bereich (R 10 - 2021). "Gelaufene" (nummerierte) Stücke sind meines Wissens nicht bekannt.
Hier das Bild des Nennwert 1000 DM (10 x 100).

Nachtrag: Ein Sammler hatte bei seiner Recherche mehr Erfolg als ich. Das Ergebnis in Kurzform: 1972 fusionierte die Ahrtalbank mit der Volksbank Bad Neuenahr zur Volksbank Bad Neuenahr-Ahrweiler eGmbH. Der verbliebene Aktienmantel der Ahrtalbank mit 400 tsd. Grundkapital wurde von der "Neue Bank AG" übernommen. Schon kurz nach Geschäftseröffnung gab es Ärger mit dem Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen, da das GK viel zu niedrig war. Bereits im September 1973 ordnete das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen mangels ausreichendem Grundkapital die Schließung an. Das inzwischen auf 3,6 Millionen angewachsene Eigenkapital kam anscheinend auf abenteuerliche Weise zu Stande, so z.B. durch 2,4 Mio. geliehenes Geld auf einem Festgeldkonto, das gegenüber dem Gläubiger aber bereits verpfändet war.

Vielleicht kommt die Geschichte mal ausführlicher in den Firmengeschichten. Die Emission 1972 jedenfalls ist aufgrund dieser Entwicklung mit Sicherheit die einzige. Ob "gelaufene" Stücke jemals die Druckerei verlassen haben ist nicht mehr nachvollziehbar. Falls doch, sind diese sicher bei der Insolvenzabwicklung vernichtet worden.

 

 

Waggonfabrik L. Steinfurt Aktiengesellschaft, Hamburg
Die Waggonfabrik L. Steinfurt wurde bereits 1830 als "Metallspritzen- und Maschinenfabrik Leopold Steinfurt" von Leopold Steinfurt in Königsberg, Preussen gegründet. Hergestellt wurden hydraulische Pressen, Schrauben, Pumpen und Spritzen.
1833 wurde das erste Modell einer Dampfmaschine vorgestellt. 1865 beginnt der Sohn des Gründers mit dem Bau von Eisenbahnwaggons. Bereits 1870 wird der 500. Wagen ausgeliefert, 1873 der 1.000ste. 1922 entsteht die Aktiengesellschaft, 1945 werden die Fabrikanlagen von sowjetischen Truppen besetzt.
1956 wird der die Altgesellschaft und der Aktienmantel nach Hamburg verlagert. 1961 werden die ersten Aktien in DM ausgegeben, 1963 gab es noch eine Kapitalerhöhung. Danach wird das Konkursverfahren eingeleitet. Nach Abwicklung wird die traditionsreiche Gesellschaft im Jahr 1968 aus dem Handelsregister gelöscht.
Aus der DM-Zeit sind die Emissionen 1961 und 1963 in 100 DM und 1000 DM aus dem Druckereiarchiv im Sammlermarkt bekannt. Die 100er von 1961 gibt es auch als "gelaufene". Die Marktverfügbarkeit liegt bei allen im 1-stelligen Bereich. Die Probedrucke sind auf Wasserzeichenpapier gedruckt, Trockensiegel, etwas dünnere, spezielle Blanko-Papiervariante der Druckerei. Nadelperforation zur Entwertung.
Hier im Bild die  > 100 DM von 1961.

 

 

Bayerische Beamten Versicherung AG, Köln
Der Pensions- und Leichenverein für Oberkondukteure und Kondukteure der Königlich Bayrischen Staats-Eisenbahnen wurde 1858 gegründet. Als Rechtsvorgängerin der Bayerischen Beamten Lebensversicherung a. G. wurde 1902 die Pensions- und Sterbekasse des Bayerischen Verkehrsvereins (Bad Brückenau) gegründet. Die beiden Vereine schlossen sich 1903 zusammen.
Die Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G. ist das Kernstück der Versicherungsgruppe "die Bayerische" sowie deren Muttergesellschaft. Die Tochter "Bayerische Beamten Versicherung AG" bietet Sachversicherungen im gesamten Bundesgebiet an.
Diese extrem seltenen Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Sie haben zur Entwertung die typische Nadelperforation und das rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke. Hier als Namensaktien rückseitig noch die üblichen Übertragungsspelten. Die verfügbaren Stückzahlen waren gering, einstellig, kaum mehr als R10.
Der Sammlermarkt kennt Aktien der 5 Jahrgänge 1987 bis 1991 als Namens-Stammsaktien, alle im Nennwert 1000 DM. Gelaufene (nummerierte) Papiere sind mir bislang nicht begegnet.
Hier im Bild der letzte  > Jahrgang 1991.

 

 

Rheinisch Westfälische Grundbesitz AG – RWG, Düsseldorf
Wenn es um Aktien mit einer besonderen Optik geht, dann stößt man unweigerlich immer wieder auf die Druckerei Schleicher & Schuell aus Einbeck. So auch im Fall der RWG, die eine herrlich gestaltete Aktie herausgab.
Es gibt zumindest zwei Jahrgänge, aber vermutlich nur die Stückelung 500, zumindest hab ich bislang noch keine andere gesehen.
Hier die aktuell verfügbaren Bilder:
Jahrgang März 2001 – unentwertet mit vollem Couponbogen
Jahrgang April 2002 – unentwertet aber ohne Coupons

 

 

Medicatus Holding Aktiengesellschaft, Hamburg
Die Hamburger Medicatus Holding AG engagiert sich in der Entwicklung, Vermarktung und Anwendung erfolgreicher Therapien und Methoden, innovativer Produkte und Patente aus der russischen Biomedizin. Im Mittelpunkt stehen personalisierte Therapien wie Immuntherapien zur Behandlung diverser Autoimmunkrankheiten (Rheumatoide Arthritis, Psoriasis, Multiple Sklerose, Morbus Bechterew) und chronischer Entzündungen (Urethritis). Daran arbeitet die Moskauer Tochtergesellschaft am zentral gelegenen Forschungsstandort "Novy Arbat 32".
Basis der Aktivitäten in Russland bildet eine enge Kooperation mit dem Forschungszentrum für medizinische Rehabilitation und Kurortologie (RNC MRiK). In einem Gebäudekomplex mit dem 5-Sterne-Hotel Marriott und unweit von Kreml und Weißem Haus wird seit Mitte 2015 auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern alles für die Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit geboten.
Diese hochdekorativen Aktien des Jahrgangs 2002 sind nur als Probedrucke im Markt verfügbar. Ob überhaupt jemals effektive Stücke ausgegeben wurden ist nicht bekannt, einen öffentlichen Börsenhandel an einer Börse gab es nie. Bemerkenswert ist, dass es zwei Emissionen dieses Jahrgangs gibt, eine im Mai,  > eine im September. Die Marktverfügbarkeit dieser Emission ist minimal, 1-stellig, R10. Die herrliche Optik verrät sofort die Druckerei, Schleicher & Schuell aus Einbeck. Nr. 000, entwertet durch Nadelperforation,  > kompletter Couponbogen ist ebenfalls dabei..

 

 

Felten & Guilleaume Carlswerk AG, Köln
Dies ist der erste DM-Jahrgang von 1952 mit dem riesigen Nennwert von  > 1 Million DM, aufgeteilt in 1000 Aktien x 1000 DM.
Es ist ein Probedruck aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg mit der Nummer 0000 und der typischen Nadelperforation zur Entwertung.
In dieser Form wohl R 10 - also nicht mehr als 5 Stücke bekannt. Die Aktie gibt auch als "gelaufene", wie viele davon kann ich leider nicht sagen.
Interessant auch, dass die Globalaktie eine komplett andere Farbe hat als die kleinen Nennwerte. Oft wurde sonst die Farbe des Nennwertes verwendet mit dem multipliziert wird, in diesem Fall wäre das die 1000er, die aber orange ist.
 

 

Einhell Aktiengesellschaft, Landau a.d.Isar
Die Einhell Germany AG ist ein Werkzeughersteller mit Sitz in Landau an der Isar. Die Holding des Einhell-Konzerns ist im Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Einhell gliedert sich in die zwei Geschäftsfelder Werkzeuge sowie Garten und Freizeit. Weltweit beschäftigt der Konzern 1600 Mitarbeiter.
Als Josef Thannhuber Anfang der 1960er Jahre das Installationsgeschäft seines Onkels Hans Einhell übernahm, ahnte er noch nicht, welche Erfolgsgeschichte er damit schreiben würde. Im Jahr 2020 ist die Einhell AG einer der globalen Marktführer Deutschlands in der Do-It-Yourself-Branche. Mitte der 1980er Jahre wurde Einhell vom mittelständischen Familienunternehmen zur international aufgestellten Aktiengesellschaft. 1987 wurde die öffentliche Börsennotiz beschlossen und umgesetzt.
Mit diesen Aktien ging man im Mai an die Börse. Es ist bis heute der einzige im Sammlermarkt bekannte Jahrgang. Diese seltenen Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg in München. Sie haben zur Entwertung die typische Nadelperforation und das rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke. Die verfügbaren Stückzahlen waren gering, einstellig, kaum mehr als R10. Gelaufene (nummerierte) Papiere sind mir bis heute nicht bekannt. Möglicherweise gab es aber in der Vergangenheit die eine oder andere Auslieferung des kleinen Nennwerts.
Hier die Vorzüge  > 50 DM von 1987 und  > 10 x 50 DM von 1987.

 

 

Ludwigshafener Walzmühle, Ludwigshafen am Rhein
Die Walzmühle wurde im Jahr 1885 von der Firma Kaufmann, Strauß und Co. aus Frankenthal als Handelsmühle gegründet. 1906 wurden nach einem Großbrand die heute noch bestehenden Gebäudegruppen nach einem Entwurf des Ludwigshafener Bezirksbaumeisters Adolf Lipps wieder aufgebaut.
Durch ihren Standort unmittelbar am Rheinufer und an der Eisenbahnlinie war die Walzmühle von großer wirtschaftlicher Bedeutung und entwickelte sich zu einer der größten und modernsten Mühlen Europas. Der Mühlenbetrieb wurde 1985 stillgelegt. 1998 wurde der gesamte Gebäudekomplex zu einem Einkaufszentrum umgebaut. Er begrenzt das Rheinufer Süd nach Norden hin. In der ehemaligen Direktorenvilla befindet sich seit November 2000 das Ernst-Bloch-Zentrum.
Die hier vorgestellte Aktie ist eines der ganz seltenen Stücke der AG aus der DM-Zeit. Es existiert nur dieser eine Jahrgang 1951 in den Nennwerten 100 und 1000 DM, beide als "gelaufene" (nummerierte) bekannt.
Hier ein seltener Probedruck aus dem Druckereiarchiv von Oldenbourg. Guillochendruck, unbeschädigtes Trockensiegel, Wasserzeichenpapier, Nadelperforation zur Entwertung kennzeichnen diese raren Aktien. In dieser Form nur in minimaler Menge im Markt bekannt, vermutlich im unteren 1-stelligen Bereich. Regionalhistorisch ein absolutes Highlight.
Die  > Blankoversion der 1000er ist vermutlich sogar seltener als die "gelaufene", und auch noch ein  > voller Couponbogen mit alten, großen Coupons ist dabei.

 

 

BASF Badische Anilin & Soda Fabrik, Ludwigshafen
Wenn Sie die Überschrift lesen werden Sie denken, was stellt der uns für ein Massenpapier vor. Könnte man zunächst meinen, aber in diesem Fall weit gefehlt.
Vorliegende Aktie stammt aus dem Druckereiarchiv von Giesecke & Devrient, der Mantel ist durch zwei ganz kleine Löcher entwertet, der volle Couponbogen ist durch die bekannte G&D Nadelperforation entwertet.
Es ist das erste Mal, dass ich eine der alten BASF-Aktien mit Couponbogen gesehen habe. Das Papier stammt von Ende der 1970er Jahre, war eine Zeit lang im Ausbildungsbereich einer Bank unterwegs und lag dann Jahrzehnte unberührt und unerkannt in einer Schublade. Der Zustand ist gut, aber nicht perfekt, der helle Papierrand ist etwas vergilbt. Auf jeden Fall schon wegen der Dividendenscheine etwas ganz besonderes.
Hier nun das Bild der  > 500 DM von 1961 und der  > Couponbogen mit den alten großen Coupons.

 

 

Kurfürsten Bräu AG, Bonn
Die Gesellschaft wurde im Jahr 1897 als Bürgerliches Brauhaus Bonn AG gegründet. Sie entstand durch den Zusammenschluss der Brauerei zum Bären Franz Josef Gervers Nachfolger, der Adler-Brauerei Otto Wolter und der Brauerei Hermann August Wirts. Nach dem Krieg im Jahr 1950 wird der Firmenname auf Kurfürsten-Bräu AG geändert. Im laufe der Jahre kaufte die Dortmunder Union-Brauerei AG über 98 % der Aktien auf.
1990 ging das Unternehmen dann im Großaktionär Brau und Brunnen auf, die inzwischen aus der Dortmunder Union und Schultheiss als eine der größten deutschen Brauereigruppen entstanden war. Der Name Kurfürsten Bräu AG blieb noch für kurze Zeit erhalten indem die AG als Grundstücksgesellschaft zur Verwaltung der eigenen Liegenschaften fortgeführt wurde. Das operative Geschäft wurde in die neue Muttergesellschaft integriert. Die AG ist 1993 erloschen, eine der Biermarken, das Kurfürsten-Kölsch wurde von der "Bergische Löwen-Brauerei, Köln" übernommen.
Alte Aktien der Kurfürsten Bräu AG werden kaum noch angeboten. Regional- und branchenhistorisch sind die Papiere überaus interessant. Die Aktie  > 100 DM von 1958 ist die einzige die der Sammlermarkt als "gelaufene" kennt. Die Exemplare haben meines Wissens alle seitlich links eine Abheftlochung und sind alters entsprechend in einem prima Erhaltungszustand. Sie haben sonst keine typische Entwertungskennzeichnung wie Siegellochung, Stempel etc.
Aus dem gleichen Jahr sind noch drei Globalaktien als Probedrucke von Oldenbourg über 160tsd., 800tsd. und eine Million DM bekannt. Alle extrem selten.
Nachtrag: Die Globalaktien sind ziemlich sicher Einzelstücke. Die 800tsd. besteht aus 1600 x 500 DM. Also müsste es auch den kleineren Nennwert 500 DM geben. Falls jemand so ein Stück hat einfach melden, ich würde
es dann hier vorstellen.

 

 

ASKO Deutsche SB Kaufhaus Aktiengesellschaft - Metro AG, Saarbrücken
Ich habe nicht nachgeprüft, ob ich die seltene, "gelaufene" 1976er Asko hier schon mal vorgestellt habe. Jedenfalls ist das alles andere als ein Massenpapier. Es gibt ein paar Stücke, die zur Lochentwertung noch "entwertet" Stempel haben. Optisch allerdings gar nicht so sehr auffällig, trotzdem um 30,00 EUR reduziert.  > Hier anzusehen.

 

 

Baugilde Nord Aktiengesellschaft, Nieder-Roden
Die Baugilde Nord war vorwiegend im Wohnungsbau tätig. Erstellt wurden Einfamilienhäuser sowie auch größere Objekte mit Eigentumswohnungen. Die Aktiengesellschaft entstand im Jahr 1971 durch Umwandlung einer GmbH. Die frisch gegründete AG wurde bereits im Jahr 1974 wieder in eine GmbH umgewandelt.
Der Firmensitz war in Nieder-Roden, das ist mit über 15.400 Einwohnern (Stand 2015) der größte Stadtteil von Rodgau im südhessischen Landkreis Offenbach.
Aus der DM-Zeit sind die Emissionen 1971 und 1973 aus dem Druckereiarchiv im Sammlermarkt bekannt. Bekannt sind nur hohe Nennwerte mit 5.000 und 10.000 DM, alle sehr selten. Die Marktverfügbarkeit lag max. im mittleren 1-stelligen Bereich. Gelaufene (nummerierte) Papiere sind bisl heute im Sammlermarkt nicht bekannt, die hohen Nennwerte deuten darauf hin, dass es nur eine Hand voll Großaktionäre gab. Regionalhistorisch ein absolutes Highlight. Druck von Oldenbourg in München, bestens erhalten, entwertet durch Nadelperforation und das typische, rückseitig bedruckte Oldenbourg-Papier der Probedrucke.
Hier die Aktie 10.000 DM von 1973 und ein toller Couponbogen mit alten, großen Coupons.

 

 

Rhön Klinikum Aktiengesellschaft, Bad Neustadt an der Saale
Die Rhön-Klinikum AG ist eine private börsennotierte Betreibergesellschaft von Krankenhäusern, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren. Rhön-Klinikum erzielte 2019 einen Umsatz von 1,30 Mrd. Euro und dabei Gewinn von 44,48 Mio. Euro erzielt.
Vorläufer war die 1970 gegründete Kurbetriebs- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H, aus der 1973 die Rhön-Klinikum GmbH hervorging. Die GmbH wurde 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, im November 1989 erfolgte der Börsengang. Damit war die Rhön-Klinikum der erste börsennotierte Klinikkonzern in Deutschland.
Von der Gründeremission 1989 an gibt es noch 5 weitere Ausgabejahre,  > diese letzte gedruckte Version des Jahres 1999 als Stückaktien. Diese seltenen Blanko-Aktien stammen aus dem Druckereiarchiv von Schleicher & Schuell. Sie haben zur Entwertung die typische Nadelperforation und das rückseitig bedruckte Schleicher-Papier der Probedrucke. Die verfügbaren Stückzahlen waren gering, einstellig, kaum mehr als R10.

 

 

Neue Heilanstalt für Lungenkranke Waldsanatorium Dr. Schröder, Schömberg, Kreis Calw
Die heute noch bestehende Klinik wurde bereits 1888 bis 1898 von Dr. Johannes Baudach in Konkurrenz zum ersten Sanatorium in Schömberg, nach Plänen des Stuttgarter Architekten Christian Burger errichtet, 1899 von Dr. Georg Schröder übernommen, 1949 in Waldsanatorium Dr. Schröder umbenannt und ist heute heute die Klinik Schömberg.
Die Anteilscheine sind undatiert, dürften aber aus den 1960er, spätestens 1970er Jahren stammen. Die Gesellschaft firmierte als GmbH und gab diese Anteile als Namenspapiere aus. Branchen- und regionalhistorisch überaus interessante Papiere, die kaum bekannt sind. Im Sammlermarkt ist nur dieser eine Nennwert über 12.000 DM verfügbar. Nur als Blankodruck aus dem Druckereiarchiv bekannt. Die hier angebotene Ausgabe ist nur in niedriger 1-stelliger Stückzahl im Markt vorhanden (R10). Gedruckt bei Christian Belser (Belserdruck) in Stuttgart.  > Hier als völlig unentwertete Version.

 

 

Metallwerk Biebighäuser KGaA, Opladen, Leverkusen
Die Metallwerk Biebighäuser wurde im Jahr 1932 gegründet und lieferte bereits 1948 die ersten Teile in die Automobilindustrie.
Aus diesen Anfängen heraus entwickelte sich bis heute das Kerngeschäft "Automotive" kontinuierlich weiter.
Der Schwerpunkt der Produktpalette bildet die Auslegung, Entwicklung und industrielle Herstellung von Rohrformteilen, medienführenden Systembaugruppen sowie spezialisierten Verbindungsteilen im Antriebsstrang.
Technologisch ist Biebighäuser Experte in der Rohrumformung mit vor- und nachgelagerten Produktionsverfahren wie Hydroforming, Löten von Stahl, Edelstahl und Aluminium sowie automatisierten Montageprozessen.
Zu den Kunden gehören Konzerne wie Daimler, Volkswagen, BMW, Audi, Opel, General Motors und viele mehr. Einige Zeit (spätestens ab 1972) firmierte die heutige GmbH als Kommanditgesellschaft auf Aktien.
Aus dieser Zeit stammen diese seltenen Aktien.
Aus der DM-Zeit sind im Sammlermarkt nur die Jahrgänge 1972 (500) und 1973 ( > 100 Vorzugsaktie und  > 10.000 Stammaktie), alles Namensaktien, bekannt. Alle als Blankodrucke aus dem Druckereiarchiv.
Branchen- und regionalhistorisch ein absolutes Highlight. Druck von Oldenbourg in München, bestens erhalten, entwertet durch die typische Nadelperforation der Probedrucke. Die gesamte Marktverfügbarkeit lag bei je ca. 5-6 Stücken, die 500er vermutlich noch geringer. Zur Vorzugsaktie gibt es auch noch einen  > Couponbogen.

 

 

Aktiengesellschaft Zoologischer Garten Köln
Durch die Initiative des Caspar Garthe wurde 1858 die "Actiengesellschaft Zoologischer Garten zu Cöln" mit einem Stammkapital von 100.000 Talern gegründet. Der Zoo eröffnete dann im Juli des Jahres 1860. Nach Berlin und Frankfurt war es der dritte Zoologische Garten in Deutschland.
Der Kölner Zoo hatte im Jahr 2019 über 1,3 Millionen Besucher und gehört somit zu den meist besuchten Einrichtungen seiner Art in Deutschland.
Die Aktien aus der Reichsmarkzeit und die ersten DM-Aktien des Jahres 1960 hatten noch eine vergleichsweise bescheidene Optik. Diese Papiere des Jahres 1994 wurden dann im Druckbild völlig neu gestaltet und sind optisch ein absolutes Hightlight. Der Druck stammt von Oldenbourg in München, trägt die Nummer 000, eine Muster-Nadelperforation und rückseitig die typische Oldenbourg-Bedruckung der Archivstücke. Die Verfügbarkeit ist sehr gering, R 9.  Es existieren von dieser Ausgabe auch "gelaufene" (nummerierte) Stücke im Sammlermarkt, allerdings haben diese dann einen großen "Ungültig-Stempel" vorne drauf, mitten im Druckbild, und können optisch mit diesen makellosen Probedrucken nicht mithalten.
Hier die Bilder: Nennwert  > 600 DM von 1994 und  > 60 DM von 1994.
 

 

In eigener Sache
Ich habe das an anderer Stelle schon kommuniziert. In den letzten 5-6 Jahren habe ich hier und in Facebook immer wieder interessante Aktien vorgestellt. Im Bereich der DM-Aktien hat sich das oft überschnitten und machte die doppelte Arbeit.
Seit Anfang Dezember gilt: Da nicht alle in Facebook unterwegs sind gibt es DM-Aktien mit wenigen Ausnahmen nur noch hier im Infoticker, alles andere in Facebook.

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